Wernau, 02.02.2012
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Amtsblatt
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Bürgermeister Armin Elbl stellt Neubürgern des Jahres 2011 ein lebendiges
Wernau vor Rund 50 Neubürger folgten der Einladung von Bürgermeister Armin Elbl, sich
von ihm Wernau zeigen zu lassen. Die Vorstellung hatte zwei Teile: Auf einen
Vortrag mit vielen Fakten und Fotos folgte eine kommentierte Busrundfahrt quer
durch die Stadt. „Ich will Ihnen die Bestätigung geben, dass Ihre Wahl richtig war“, beschrieb
Elbl den Gästen im Quadrium sein Ziel. 500 bis 600 Wanderungsbewegungen zählt
Wernau pro Jahr, unterm Strich verblieb im vergangenen Jahr ein Plus von 120
Einwohnern. „In Wernau ist alles am Stück“, nannte Elbl eine Besonderheit der
Stadt, anderswo verteilen sich ähnlich viele Einwohner auf sechs und mehr
Teilorte. Zusammenschluss zur Gemeinde Wernau Als die Nazis das Alte Rathaus gegenüber dem heutigen Quadrium bauten,
entstand es direkt auf der Gemarkungsgrenze der beiden Orte Pfauhausen und
Steinbach, mitten auf der grünen Wiese. Der Zweite Weltkrieg verhinderte das
geplante Zusammenwachsen zur neuen Stadt Wernau, deren Namen an die Herren von
Wernau erinnerte. Das starke Wachstum kam nach dem Krieg, 1960 zählte Wernau
schon mehr als 10 000 Einwohner. Erwartet wurde ein weiteres Wachstum auf das
Doppelte, entsprechend groß und später überdimensioniert fielen Stadthalle und
Hallenbad aus. Statt es zu schließen, wurde das Hallenbad um einen mehr als 1000
Quadratmeter großen Wellnessbereich ergänzt. Das 2004 eröffnete Quadrium
ersetzte drei vorige Standorte des Rathauses, bietet elf Tagungsräume ab sechs
Personen aufwärts. „Vorher hatte die Stadthalle jährlich 160 Vermietungen, jetzt
haben wir über 800“, berichtete Elbl vom Erfolg des Konzepts. Die Hälfte der
Veranstaltungen ist gewerblich, die andere kultureller und privater Natur. Um
die Auslastung weiter zu verbessern, sucht die Stadt derzeit einen Investor und
einen Betreiber für einen Hotelanbau. Die sieben Theatervorstellungen pro Jahr
sind in der Regel fast ausgebucht, die Klassikreihe im Quadrium zählt drei
Termine pro Jahr. Vielfältiges Freizeitprogramm Mit den Wernauer Baggerseen hat Wernau das größte Naturschutzgebiet im
Regierungsbezirk Stuttgart. Es ist von der B 313 und der Daimler-Teststrecke
umgeben, doch das Nebeneinander funktioniert. Weniger glücklich ist Elbl mit den
Lastwagen auf der Ortdurchfahrt: „Das von uns gewünschte Durchfahrtsverbot ist
noch offen.“ „Sie sind in keiner Schlafstadt angekommen, sondern in einer Stadt, in der
man leben kann“, sagte der Bürgermeister. Ein Jahresrückblick bestätigte dies
eindrücklich. „Man muss es einfach mal ausprobieren“, ermunterte Elbl Neubürger,
denen die Fasnet bisher noch fremd ist. Die Wernauer engagieren sich vielfältig:
Es gibt fast 100 sehr aktive Vereine, das Vereinshaus Löwen haben die Wernauer
Narren und der Liederkranz in Tausenden Arbeitsstunden renoviert. Im
Seniorenheim St. Lukas helfen fast 140 Ehrenamtliche mit. Der Bund der
Selbständigen organisiert jedes Jahr drei Märkte. Die Feuerwehr ist nur mit
Freiwilligen besetzt, sie bekamen im Vorjahr einen Anbau und soll als nächsten
Schritt neue Fahrzeuge und ein Hochregallager bekommen. Die Wellnesslandschaft erkundeten die Neubürger per 360-Grad-Animation auf
der Leinwand, ein echter Besuch war aus Rücksicht auf die textilfreie Zone nicht
möglich. Die Gäste erfuhren, dass nicht nur der Einrichtungsstil marokkanisch
ist, auch die Baustoffe wurden aus Afrika eingeführt. Gut eingeführt ist
übrigens auch die Wernauer Musikschule, sie ist seit den 1990er-Jahren von 150
auf 500 Schüler gewachsen. Weiterentwicklung der Stadt „Innenentwicklung geht vor Außenentwicklung, aber alleine die
Innenentwicklung wird nicht ausreichen“, beschrieb Elbl das große Ziel hinter
dem bis 2025 gültigen Flächennutzungsplan. In die Neubaugebiete zögen zur Hälfte
Wernauer, die andere Hälfte käme von außen. Die Realschule, die zur
Ganztagesschule werden soll, erhält 2012 einen Anbau, anschließend wird das
bisherige Gebäude grundlegend saniert. Bis 2013 sollen insgesamt 70
Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr zur Verfügung stehen, als nächstes
erhält der katholische Kindergarten Mutter Teresa einen Anbau für eine
Krippengruppe. Zahlreiche Sanierungen Die zahlreichen Straßen, die vor 50 oder 60 Jahren gebaut werden, müssen nun
mit Millionenaufwand saniert werden, die Sanierung der Uhlandstaffel wird im
Jahr 2012 in Angriff genommen. Auch der Erhalt der 19 Wernauer Spielplätze hält
Stadtverwaltung und Bauhof ständig auf Trab. Dass auch Firmen in der Stadt
investieren, freut Elbl: „Bosch als größter Arbeitgeber sichert seinen Standort
derzeit mit Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Euro.“ Auf dem Festplatz, alle zwei Jahre Ort der Messe „Wernau erleben“, konnte
Elbl die Bedenken des wendenden Busfahrers zerstreuen: „Der Festplatz ist
befahrbar.“ Nebenan in der privat betriebenen Eishalle organisieren Deizisau und
Wernau seit zwei Jahren im Sommer gemeinsam die Kinderspielstadt „KleinNefingen“
für bis zu 200 Kinder. Ein Teil der Busroute durch die Wohngebiete folgte der
Stadtbuslinie, die bestens auf die S-Bahn in und aus Richtung Stuttgart
abgestimmt ist. Elbl warb nicht nur für diesen Bus, sondern auch für seine
wöchentliche Sprechstunde und dafür, sich in den Vereinen oder in einer der fünf
Gemeinderatsfraktionen einzubringen. „Wir denken, dass wir in diesem Städtle
auch noch in den nächsten Jahren viel zu tun haben. Sie alle sind uns herzlich
willkommen.“ |
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Ob Gesgassdeifel, Laichleshexa, Heckarutscher, Brotlaible, Baura oder einfach
alle Fasnets-Fans: Wer an der Fasnet dabei sein will, muss sich sputen. Nur noch
wenige Tage und es ist so weit: Am Donnerstag, 16. Februar 2012 wird beim
traditionellen Sturm auf das Wernauer Rathaus der Bürgermeister Armin Elbl
entmachtet und nach dem Rededuell mit dem Wernauer Till in „Schokolade
aufgewogen“. Schülerinnen und Schüler der Wernauer Schulen präsentieren auf der
Bühne vor dem Quadrium Tänze und Aufführungen, die anschließend durch eine Jury
bewertet werden. Samstag, 11. Februar 2012 Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr Stadthalle Donnerstag, 16. Februar 2012 9.30 Uhr Schulensturm
Endspurt in die heiße Phase. Hästräger und Guggamusiker stürmen die Wernauer Schulen. Die Route führt über
die Schlossgartenschule in die Teckschule und weiter in die Realschule. Ab 12 Uhr Die Stadträte bieten beim Narrenhock in der Hölle wieder die leckere
Narrasupp an. Ab 13 Uhr Im Anschluss an den Auftritt der Schulen stellen die Geesgassdeifl mit reiner
Muskelkraft und unter tosendem Jubel der Zuschauer den Narrenbaum auf.
Mehrere hundert Besucher verfolgen anschließend gespannt das kurzweilige
Wortgefecht zwischen dem Wernauer Till und Wernaus Schultes Armin
Elbl. Gegen 13:30 Uhr folgt dann der Sturm auf das Rathaus - "Schultes rück
d'r Schlüssel raus!" - und das Aufwiegen des Schuldes mit Schokolade. Ab 19 Uhr Narrenhock in der „Hölle“, im „Aquarium“ und in vielen Wernauer Lokalitäten. Einlass ab
18 Jahren Freitag, 17. Februar 2012 Ruaßiger Freitig 19 Uhr Alemannische Nacht vor dem
Quadrium Schultes und Stadträte müssen sich vor dem hohen Narrengericht wegen ihrer
„Schandtaten“ im vergangenen Jahr verteidigen. In mystischer Atmosphäre und bei
Fackellicht findet rund um das Hexenfeuer der Hexentanz statt. zirka 20 Uhr Narrentreiben mit „Just for fun“ und großer Aquarium-Bar Stadthalle im Quadrium Beginn zirka 20 Uhr (nach Ende der Alemannischen Nacht) Eintritt: 12 Euro Fasnetssamstig 14 Uhr Großer Narrenumzug im
Stadtgebiet Zehntausende Zuschauer verfolgen jedes Jahr den großen Narrenumzug in der
Hochburg der schwäbisch-alemannischen Straßenfasnet. Mehr als 3.000 Hästrägern
und zahlreiche Musikgruppen sind dann auf der närrischen Route unterwegs. Die
Narrenrufe der farbenfrohen Gruppen, die nicht nur aus der Region Stuttgart,
sondern sogar aus der Schweiz eigens für den Umzug anreisen, schallen dann
wieder durch die Gassen. Eintritt 2,50 Euro 11 Uhr Fasnetsparty in der „Hölle“ Eintritt frei! Mindestalter 18 Jahre! 20 Uhr Einlass 19 Uhr Fasnetsball im Quadrium „Die Grafenberger“, bekannt vom Cannstatter Volksfest, werden zum ersten Mal
die Halle zum Kochen bringen mit viel guter Musik und Entertainment! Eintritt 12 Euro Kartenvorverkauf: M&M Shop, Kirchheimer Straße 48,
Wernau und im Internet unter www.wernauer-narren.de. Montag, 20. Februar 2012 Einlass ab 18 Jahren! Dienstag, 21. Februar 2012 Fasnetsdeischtig 14 Uhr Einlass 13 Uhr Kinderfasnet Stadthalle im Quadrium Eintritt: Kinder 3 Euro, Erwachsene 4 Euro (inklusive einem
nicht-alkoholischen Getränk) Der besondere Höhepunkt für alle närrischen Kinder. Sie erwartet ein
kurzweiliger Nachmittag mit lustigen Spielen, Showprogramm und der Guggamusik
„Bodenbachsymphoniker“. 20 Uhr Fasnetsbegräbnis Vor dem Quadrium Gemeinsam mit der närrischen Bevölkerung tragen wir bei der traditionellen
Hexenverbrennung die Fasnet zu Grabe. Anschließend Fasnetsausklang In der „Hölle“, im „Aquarium“ (Quadrium) mit DJ Lars und in vielen Wernauer
Lokalitäten. |
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Jahresverbrauchsabrechnung 2011 Wasser und Abwasser Wasserkunden erhalten in den nächsten Tagen die Jahresverbrauchsabrechnung
für Wasser und Abwasser 2011. Wie angekündigt wird mit dieser Abrechnung neben
dem Verbrauch für das Jahr 2011, hinsichtlich der Abwassergebühren auch eine
Korrektur des Jahres 2010 vorgenommen. In dieser Rechnung wird erstmalig die Abwassergebühr gesplittet und
aufgeteilt in eine Schmutzwasser- und eine Niederschlagswassergebühr
abgerechnet. Die Schmutzwassergebühr errechnet sich wie bisher anhand der
bezogenen Frischwassermenge in m³. Die Niederschlagswassergebühr bemisst
sich anhand ihrer versiegelten- oder teilversiegelten- und an das Abwassernetz
angeschlossenen Fläche in m². Der Gebührensatz für die Niederschlagswassergebühr beläuft sich für das
Abrechnungsjahr 2010 auf 0,36 Euro/m² und für 2011 auf 0,42 Euro/m².
Die Schmutzwassergebühr beträgt für 2010, 1,80 Euro/m³ und für 2011
2,08 Euro/m³. Das Entgelt für Wasser sowie die Zählergebühren bleiben hiervon
unberührt. Zur Veranschaulichung ist hier der Abwassergebührenteil der
Jahresverbrauchsabrechnung darstellt. Im gelb markierten Bereich ist die Korrektur des Jahres 2010 dargestellt.
Hier wird nochmals der Jahresverbrauch aus dem Jahr 2010 herangezogen (im
Beispiel 75 m³) und mit der Differenz aus Abwassergebühr (2,70 Euro) und
der neu eingeführten Schmutzwassergebühr (1,87 Euro) multipliziert. Da letztere
niedriger ist, ergibt sich an dieser Stelle ein Rückzahlungsbetrag. Bei Rückfragen zum Gebührenbescheid stehen Yvette Weippert und Tobias Müller
unter der Durchwahl 07153/9345-220 beziehungsweise -230 gerne zur
Verfügung. |
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Das Jugendhaus Kiwi in Wernau veranstaltet nun schon zum dreizehnten Mal in
Folge in Zusammenarbeit mit der Stadt Wernau und der katholischen
Gesamtkirchenpflege Wernau die Wernauer Stadtranderholung. Die Stadtranderholung, kurz „Stara“, findet in den ersten beiden
Sommerferienwochen vom 30. Juli bis zum 10. August 2012 von jeweils 8.00 Uhr bis
16.15 Uhr auf dem Gelände rund um das Jugendhaus St. Antonius statt. Dort haben
insgesamt ca. 140 Kinder im Alter von 6-12 Jahren die Möglichkeit, einen Teil
ihrer Ferien gemeinsam mit anderen Kindern zu verbringen. Die Stara bietet für BetreuerInnen jede Menge Spaß, viele Kinder, Abenteuer,
viel Neues, nette Leute, Stress und ein kleines Taschengeld. Da ohne die Hilfe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen die Stadtranderholung
nicht möglich wäre, sucht das Jugendhaus Kiwi BetreuerInnen über 18
Jahre, die Verantwortungsbewusstsein besitzen, teamfähig sind und Spaß daran
haben: Das Kiwi-Team bereitet die BetreuerInnen an zwei Wochenenden auf die Stara
vor. Am 18. Mai (nur für Betreuer die zu ersten Mal bei der Stara mitmachen), am
19. Mai 2012 sowie am 23. und 24. Juni 2012 wird das Kiwi-Team den Helferinnen
und Helfern die Struktur und den Tagesablauf der Stara vorstellen, gemeinsam die
Workshops planen und sämtliche Angebote ausprobieren. Neben einem Taschengeld von 180 Euro wird die Mitarbeit bei der Stara als
Praktikum angerechnet. Für die Dauer der Stara können die BetreuerInnen über den
Kreisjugendring Esslingen einen Jugendleiter Sonderurlaub beantragen. Wer Lust und Interesse hat, kann sich gerne im Jugendhaus Kiwi, Schlosshof
11, 73249 Wernau unter der Nummer 07153 / 39793 oder per Email unter: wernau@kjr-esslingen.de
melden! |
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Durch die Vereinsförderung unterstützt Wernau das ehrenamtliche Engagement in
Vereinen und Organisationen. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt hierbei im
Bereich der Jugendlichen und der im Verein tätigen Jugendleiter. Abgabetermin
für den Förderantrag ist am 31. März 2012. Anträge sind neben dem abgedruckten
Vordruck im Wernauer Anzeiger auch auf der Homepage unter der Rubrik Amtsblatt
erhältlich. Die Stadtverwaltung überprüft die Angaben der Vereine in ihren Anträgen
stichprobenartig. Dazu ist die Mithilfe der Vereine notwendig. Vollständige
Namens- und Adresslisten für die Jugend- und Jugendleiterförderung sind
unerlässlich. Eine Teilnehmerliste der Jugendkapelle gehört ebenfalls zu den
Unterlagen beim Zuschuss zur Ausbildung an einem Instrument. Förderung von Jugendleitern Um die Jugendarbeit in Vereinen, Verbänden und Organisationen zu fördern,
gewährt die Stadt den Jugendleitern einen Zuschuss. Als Nachweise über die
Qualifikation genügen beispielsweise Kopien einer Jugendleiterkarte oder eines
gültigen Trainerausweises, ausgestellt vom Landesverband. Für detaillierte Fragen und Auskünfte steht Bärbel Schottmüller unter der
Telefonnummer 07153/9345-160 gerne zur Verfügung. Zum Antrag geht es hier >> |
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Einladung zur öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses Am Montag, 6. Februar 2012, findet im Tagungsraum III des Quadrium eine
öffentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses statt, zu der die Bevölkerung
herzlich eingeladen ist. Beginn der öffentlichen Sitzung: 18.00 Uhr Tagesordnung öffentlich: 1. Bürgerfragestunde 2. Neue Grabart auf dem Bergfriedhof - Errichtung Urnengemeinschaftsgrabfeld 3. Abwasserbeseitigung Stadt Wernau - Kläranlage - Thermische Klärschlammentsorgung -
Weiterführung des Vertrages 4. Sanierung Uhlandstaffel - Entfernung von Bäumen und Gehölzen 5. Bekanntgaben, Anfragen, Anregungen · Informationsveranstaltung zu
Lärmschutzmaß- Armin Elbl |
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Der Ordenspriester aus Südindien ist von Wernau begeistert und hat seine
Leidenschaft für Spätzle entdeckt Seit November ist Pater Reji John der Seelsorger der Wernauer katholischen
Gesamtkirchengemeinde. Er ist ein Ordenspriester des Karmeliterordens und die
nächsten fünf Jahre für die Diözese Rottenburg in Deutschland tätig. Bereits
jetzt zieht er positive Bilanz: „Die Menschen hier haben mich sehr herzlich
willkommen geheißen und haben immer Zeit für mich“, so Pater Reji John. Und
Spätzle mit Schweinebraten haben ihn kulinarisch begeistert. Aufgewachsen ist der Priester in Kerala, einem Bundesland in Südindien. Seine
Großeltern hatten ein Stück Land für die Kirche zur Verfügung gestellt und so
hat er schon früh viel Kontakt zu geweihten Priestern gehabt, die zu Besuch
kamen. „Bereits als Kind haben mich die Kirchenmänner bei ihren Besuchen
inspiriert und so habe ich früh eine positive Verbindung zur Kirche aufgebaut“,
so der Pater, dessen Familie seit vielen Generationen katholisch ist. Später hat
ihn dann der Ruf Gottes ereilt. „Das kommt aus dem Herzen, das Schlusswort kommt
von innen“, erläutert er. 15 Jahre hat er das Priesterseminar in Indien besucht,
die räumliche Nähe zu einem Kloster hat ihn zu den Karmelitern geführt. Bis er
34 Jahre alt war, hat er sich intensiv dem Studium gewidmet, am Schluss war er
auf den Philippinen. Danach hat sein Ordensleiter ihn auf einen anderen Weg
geschickt. „Du hast jetzt viel in Büchern studiert, jetzt musst Du beginnen, die
Menschen zu studieren und kennen zu lernen“, zitiert er seinen Oberen. Es war
auch sein Ordensleiter, der Europa vorgeschlagen hat und den Vertrag mit der
Diözese Rottenburg organisiert hat. Insgesamt soll er erstmal für fünf Jahre
hier im Raum tätig sein. „Wie lange davon ich in Wernau sein werde, weiß ich
allerdings noch nicht“, ergänzt der Pater, der seit 14. November 2011 in Wernau
ist. Deutsch im Schnellverfahren Vorher war er noch nie in Europa gewesen, deutsch hat er in einem
Sechs-Monats-Kurs am berühmten Goethe-Institut in Pune gelernt, zum
Fortgeschrittenen-Kurs war er dann beim Goethe-Institut in Schwäbisch Hall.
Manchmal verwirrt ihn das Schwäbische noch etwas. „Dann sag ich einfach
Tschüßle“, lacht er. Interesse vor allem an den Sakramenten Seine Interessen im Priestersamt sieht er in den sieben Sakramenten. „Wenn
mich jemand um ein Sakrament bittet, lasse ich alles andere liegen“, ergänzt
Pater Reji John. Für eine Krankensalbung würde er alle anderen Termine
verschieben. Im Moment benötigt er viel Zeit, die Menschen und die Kultur kennen zu
lernen, er hat viele Termine und es bleibt kaum Zeit für Privates. Aber wenn er
mal einen Moment Freizeit hat, dann hört er gerne Musik, er liebt klassische
indische Musik und spielt gerne Basketball. Er fühlt sich wohl in Wernau Von Deutschland und Wernau speziell ist er begeistert. „Die Deutschen haben
bei uns auf Grund der Technologie ein sehr hohes Ansehen. Sie gelten in Indien
als fleißig“, erzählt er aus seiner Heimat. „Und bisher hat sich dieses Image
voll bestätigt“, lächelt er. Man könne viel lernen von dieser Gesellschaft, vom
Herz und vom Verstand der Deutschen, meint er. „Ich fühle mich hier wohl, hier
ist ein guter Platz“, stellt Pater Reji fest. Der Pfarrer hat die Wernauer als
liebevolle, nette Menschen kennen gelernt, die sich um ihn kümmern und sehr
herzlich willkommen geheißen haben. Sonst hat er kaum Anpassungsschwierigkeiten. „Der Winter ist bisher ja sehr
mild, wie das dann mit viel Schnee wäre, weiß ich nicht“. In Südindien schneie
es nie, höchstens gebe es im Winter mal Nebel, erläutert er. Auch die
schwäbische Küche sage ihm sehr zu. Wann immer sich eine Gelegenheit zu Spätzle
und Schweinebraten gebe, greife er zu. |
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„Kunst“ mit Alexander Pelz, Ulli Kinalzik, Wolfgang Finck Am Dienstag, 7. Februar 2012, um 20 Uhr in der Stadthalle im Quadrium
Wernau Drei Männer und ein weißes Bild – mehr braucht es nicht, um den Mythos einer
unverbrüchlichen Männerfreundschaft ins Wanken zu bringen. „Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein weißes Bild mit weißen
Streifen.“ Mit so einfachen Sätzen bemüht sich Marc den Stein des Anstoßes zu
beschreiben, an dem die langjährige Freundschaft von Serge, Marc und Yvan zu
zerbrechen droht. Die nun folgenden Streitgespräche darüber, was Kunst sei und
was sie denn kosten dürfe, entblättern Stück für Stück alle Facetten dieser drei
Männer in den besten Jahren. Hier klingt die ganze Bandbreite der Befindlichkeiten an: Unverständnis,
Ironie, Gehässigkeit, Wehmut und Eifersucht kann man heraushören, nicht zu
vergessen die Schadenfreude. Von Wort zu Wort, von Pointe zu Pointe wird die
Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt. Theaterklatsch im Quadrium wieder unter der Leitung von Restaurantchefin
Barbara Reise Vor, während und nach der Vorstellung bietet sie mit ihrem Team kulinarische
Genüsse am Buffet im oberen Foyer. Das Bistro ist ab 19 Uhr geöffnet Kartenvorverkauf: Einzelkarten zu 17 Euro gibt es im Bürgerbüro im Quadrium
Wernau, Kirchheimer Straße 68-70, Telefon: 07153/9345-132 |
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Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Brühl I 3. Änderung in Wernau Der Gemeinderat der Stadt Wernau hat in seiner Sitzung am 11.04.2011 den
Entwurf des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Brühl I 3. Änderung“ (Planbereich
36.03 und 39.02) gebilligt und nach § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen, den Entwurf
auf die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen. Der Geltungsbereich des
Bebauungsplanes ergibt sich aus dem Lageplan des Stadtbauamtes vom 30.03.2011 Im
Sinne der Innentwicklung soll mit dem Bebauungsplan eine weitere Ansiedlung von
Vergnügungsstätten eingeschränkt werden. Der Entwurf des Bebauungsplanes wird
mit Begründung in der Fassung vom 11.04.2011 von Montag, 16. Januar 2012 bis
einschließlich Freitag, 17.02.2012 im Bürgerbüro des Rathauses der Stadt Wernau,
Kirchheimer Str. 68-70, 73249 Wernau (Neckar) öffentlich ausgelegt. Die
Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und Montag,
Mittwoch und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr, Dienstag von 14.00 bis 18.00
Uhr. Während dieser Auslegungsfrist können die o.g. Unterlagen von jedermann
eingesehen werden. Stellungnahmen können während dieser Zeit schriftlich oder
mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. Der Bebauungsplan wird im
beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung
nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht
zeitgemäß eingegangene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt
bleiben können. Ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 der
Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen
gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder
verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Zum Bebauungsplan geht es hier >> Wernau, den 05. Januar 2012 |
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Drei Tage Girlpower in den Faschingsferien Das Jugendhaus Kiwi bietet in den Faschingsferien drei Tage lang für Mädchen
der 5. und 6. Klasse ein spannendes Programm an. Vom 22.02.12 bis zum
24.02.12 beschäftigen wir uns mit mädchenspezifischen Themen unter dem
Motto „Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper“ und wollen jede Menge Spaß
haben. Wer mit anderen Mädchen vom Alltag abschalten und was Cooles erleben
will, ist hier genau richtig. Am ersten Tag verwandeln wir das Kiwi in eine Wellnessoase und lassen mal so
richtig die Seele baumeln. Damit garantiert keine Langeweile aufkommt, suchen
wir am zweiten Tag bei einem Kletterabenteuer eine ganz besondere
Herausforderung. Am dritten Tag sind dann kreative Köpfe und geschickte Hände
gefragt, wenn aus dem Kiwi plötzlich eine Designwerkstatt wird. Wir starten immer um 9.30 Uhr im Kiwi. Ende ist am Mittwoch und Freitag um
16.30 Uhr, am Donnerstag aufgrund unseres Ausflugs erst um 18.30 Uhr. An allen
drei Tagen ist für eine warme Mahlzeit, Getränke und kleine Snacks für
zwischendurch gesorgt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 30 Euro. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, dann komm ins Kiwi und melde dich
an. Anmeldeschluss ist der 10.02.2012. Bei Fragen erreichst du uns telefonisch
unter 07153/39793 oder per E-Mail unter anja@kiwi-wernau.de. |
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die diesjährige Versteigerung des Polterholzes (Brennholz-lang) und der
Flächenlose ist am Mittwoch, 15. Februar 2012 um 18 Uhr im
Bürgersaal des Quadrium In diesem Jahr kommt eine größere Anzahl von Poltern und Flächenlosen zur
Versteigerung. Das Holz befindet sich in den Distrikten: Ø Stadtwald Wernau – Distrikt Himmelshau. Ø Hofgut Steinbach – Distrikt Gaierwald und
Haugshau. Ø Frhr. v. Thumb - Distrikt
Erlenwald. Die Nummern und die Lage der Polter und der Flächenlose, sowie die Auslage
des Lageplanes im Bürgerbüro, werden im Wernauer Anzeiger veröffentlicht, sobald
uns diese vom Revierförster vorliegen. Das Holz wird gegen Barzahlung
versteigert. Bei der Versteigerung werden für die Käufer
Flächenlos-Merkblätter vom Forstamt ausgehändigt. Diese sind bei der
Brennholzaufbereitung unbedingt zu beachten und einzuhalten. Erwerber von Flächenlosen müssen den Nachweis eines Motorsägenlehrganges
vorlegen. Die Kontrolle des Nachweises wird bei der Versteigerung durchgeführt.
Interessenten ohne Motorsägen-Nachweis können somit kein Flächenlos
ersteigern. |
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Landes-Familienpass - Gutscheinkarten für 2012 Die Gutscheinkarten für das Jahr 2012 sind eingetroffen. Diese können während
den Öffnungszeiten im Rathaus (Quadrium), Kirchheimer Straße 68-70 in
Zimmer 18 abgeholt werden. Berechtigter Personenkreis für einen Landes-Familienpass: Bei Schul- oder Berufsausbildung sowie Studium von Kindern über 16 Jahren
bitte Kindergeldnachweis (Kontoauszug) mitbringen. Die Gutscheine sind beim Besuch der jeweils genannten Einrichtung unter
Vorlage des Landes-Familienpasses dort abzugeben. Sie gelten für die im
Landes-Familienpass aufgeführten Personen. Sobald die Anspruchsberechtigungen nicht mehr vorliegen, geben Sie den
Landes-Familienpasses bitte dem zuständigen Bürgermeisteramt zurück. Mit dem Landes-Familienpass und den Gutscheinen können Eltern mit ihren
Kindern die Staatlichen Schlösser, Museen und Gärten in Baden-Württemberg
unentgeltlich bzw. zu einem ermäßigten Eintritt besuchen. |
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Der Mikrozensus startet wieder im Januar 2012 Ergebnisse aus Vorjahren können unter www.statistik-bw.de abgerufen
werden Am 9. Januar 2012 startet in Baden-Württemberg, wie auch in ganz Deutschland,
die Befragung zum Mikrozensus 2012. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich
angeordnete Befragung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957
jedes Jahr bei 1 Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt wird.
In Baden-Württemberg werden jährlich rund 48 000 Haushalte durch das
Statistische Landesamt befragt. Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches Zufallsverfahren
Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen Gebäuden wohnen, sind
auskunftspflichtig. Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet. Die
Interviewerinnen und Interviewer, die die Mikrozensusbefragung durchführen, sind
zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen sich einige Tage vor
ihrem Besuch schriftlich bei den Haushalten an und übergeben mit der Ankündigung
auch Informationsmaterial über die Erhebung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: Statistisches Landesamt |
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1 Garderobenständer, Buche Telefon 55 09 11; ab 18 Uhr |
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