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72-Stunden-Aktion 2019

Autor: Huber
Artikel vom 11.09.2019

Plug-and-Play-Photovoltaik am Bauwagen des Wernauer Naturkindergartens und strahlende Gesichter: Die Koordinatoren der diesjährigen 72-Stunden-Aktion, Marcel Langner, Pastoralreferentin Angela Schmid und Sophia Ruppert (rechts im Bild), haben kürzlich zwei Solarmodule an die Leiterin des städtischen Kindergartens „Haus des Kindes“ und des Naturkindergartens „Wernauer Wurzelkinder“ Kathrin Schmidt (Zweite von rechts) und die Erzieherin Ilona Hesping übergeben. Die Sonnenkraftwerke haben einen Anschaffungswert von je 600 Euro. 

Bei Sonnenschein produziert nun die Miniatur-Solaranlage am Naturkindergarten der „Wernauer Wurzelkinder“ bereits Strom. Bis zu 320 Kilowattstunden jährlich soll sie liefern und bis zu 30 Prozent der Energiekosten einsparen, verspricht der Hersteller. Die Energie wird direkt in das private Stromnetz zum Selbstverbrauch eingespeist. „Fürs Licht im Bauwagen“, sagt Kathrin Schmidt. Das Modul ist über eine normale Steckdose an das Stromnetz angeschlossen. Ein Wechselrichter, der aus dem erzeugten Gleichstrom den nötigen Wechselstrom macht, ist gleich mit eingebaut. Wenn die Sanierung der Teckschule Schulstraße abgeschlossen ist, soll das zweite Solarmodul am dortigen Haus des Kindes installiert werden.

Über 70 Wernauer Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der katholischen Gesamtkirchengemeinde hatten sich im Mai an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des Bunds der Deutschen Katholischen (BDKJ) beteiligt, um „die Welt ein bisschen besser zu machen“. Mit zahlreichen kreativen und umweltschützenden Aktionen hatte die Wernauer Aktionsgruppe am Ende insgesamt 5.391,56 Euro erwirtschaftet. Von dem erwirtschafteten Betrag wurden acht Photovoltaik-Sets angeschafft. Neben den zwei städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen wurden auch zwei evangelische und vier katholischen Kindergärten ausgestattet.

Der Betrag, der nach der Montage übrigbleibt, werde ebenfalls zum Erwerb von Solarmodulen in das Partnerprojekt der katholischen Kirchengemeinde „Our children and our future“ in Uganda fließen. „Dort macht Solarstrom die Nacht ein bisschen heller und weniger gefährlich“, sagt Pastoralreferentin Angela Schmid.

Text | Foto: Sylvia Schmid