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AktuellesMusikschule ist alles andere als langweilig! Jahreskonzert im Quadrium lockte viele kleine und große Zuschauer
Das monatelange Üben und Vorbereiten hat sich gelohnt: Am vergangenen Freitag fand das Jahreskonzert der Wenauer Musikschule vor „vollem Haus“ statt und die Zuschauer*innen geizten nicht mit Beifall, denn es war wirklich ein toller, gelungener Abend.
„Wir stellen Ihnen heute unser breites Angebot an Instrumenten vor, gewürzt durch Auftritte der Tanzgruppen“, erklärte Jürgen Matuschek, der Leiter der Musikschule, der die Konzertbesucher durch das Programm begleitete. Es sind die vielen schönen Stücke, die aus dem Abend ein schönes Erlebnis gemacht haben: Ballerinas, von Klein bis Erwachsen, die in ihren farbenfrohen Kostümen wunderschöne Tänze präsentiert haben; Klavierschüler*innen, die mit ihren flinken Fingern, anspruchsvolle klassische Stücke gespielt haben; das Blockflötenensemble, das mit „La Cucaracha“ und „Eu e voce“ eine witzige Stimmung auf die Bühne zauberten; die Violinenklasse hat mit einem klassischen Violinkonzert von W. A. Mozart aber auch mit moderner Musik, wie Skyfall von Adel, das Publikum begeistert; tolle Gitarren-, Percussion-Bands, die Gesangsklasse mit super Stimmen, die neben dem Singen sogar noch Zeit für Choreografie hatten und nicht zuletzt das Projektorchester, das nach einem Jahr mühevoller Vorbereitung zusammen mit den Stücken „Don´t stop me now“ von der legendären Band „Queen“ und „Music“ von John Miles, Klassiker der Rockmusik, Gänsehaut bei den Zuschauer*innen gezaubert hat.
Das war der letzte Jahreskonzert, das von Jürgen Matuschek, dem Leiter der Musikschule, organisiert wurde. Herr Matuschek geht zum Ende des Sommersemesters in den Ruhestand. Das Konzert war der krönende Abschluss seines Schaffens bei der Musikschule Wernau.
Leiter und Vorstand der Musikschule Wernau feiern Jubiläum

Der Leiter der Wernauer Musikschule, Jürgen Matuschek, und der erste Vorsitzende, Axel Egerer, feiern dieses Jahr Jubiläum. Seit 25 Jahren leitet Jürgen Matuschek die Musikschule Wernau. Axel Egerer hat seit 20 Jahren den Vereinsvorsitz inne. Bürgermeister Armin Elbl, der Geschäftsführer der Wernauer Musikschule, Michael Bauer und Musikschullehrerin Martina Jäckel gratulierten den Jubilaren im Februar unter Einhaltung der Corona-Regeln im Quadrium.
„Ihr beide seid ein echtes Dream-Team. Die Musikschule hat sich unter eurer Leitung prächtig entwickelt und ist ein Aushängeschild unserer Stadt“, lobte Bürgermeister Armin Elbl Jürgen Matuschek und Axel Egerer für ihr großes Engagement, das sie nun bereits seit 25 und 20 Jahren für die Musikschule Wernau leisten.
Die Jubilare sind in Wernau keine Unbekannten. Der staatlich geprüfte Musikschullehrer Jürgen Matuschek unterrichtet bereits seit 1993 die Wernauer Musikschüler auf dem Keyboard und dem Akkordeon. Letzterem gehört auch seine persönliche Leidenschaft. 1995 setzte sich Jürgen Matuschek gegen 42 weitere qualifizierte Mitbewerber durch und übernahm die Leitung der Wernauer Musikschule. Seit nunmehr 20 Jahren an seiner Seite steht Axel Egerer. Als Vorsitzender der Wernauer Musikschule übernimmt der gebürtige Wernauer die repräsentativen Aufgaben, knüpft Kontakte und lenkt die Geschicke des Vereins. Die Musikschule ist als Verein organisiert ist, wird aber zu großen Teilen von der Stadt Wernau getragen. Der Beigeordnete und Amtsleiter für Finanzen und Personal der Stadt Wernau, Michael Bauer, hat die Geschäftsführung des Vereins inne und bildet quasi das enge Bindeglied zur Stadt.
Jürgen Matuschek und Axel Egerer verbinden zahlreiche Parallelen. Nicht nur, dass sie beide im gleichen Jahr geboren sind, sie sind auch beide leidenschaftliche Vollblutmusiker. Jürgen Matuschek hat dabei sein Hobby zum Beruf gemacht und Axel Egerer verbringt große Teile seiner Freizeit mit Gitarre und Mundharmonika, gehört verschiedenen Bands an und hat schon so manchen Anlass musikalisch umrahmt. Auch wenn sie in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden konnte, normalerweise sind Axel Egerer und seine Band ein fester Bestandteil der Wernauer Fasnet.
Text: Andreas Merkle | Foto: Sylvia Schmid
