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Pipelines Abschiedstour

Autor: Bücherei
Artikel vom 28.03.2019

Es herrschte eine heitere Atmosphäre im voll besetzten Schlosskeller, fast 100 Gäste waren der Einladung der Stadtbücherei Wernau gefolgt, um Buchautorin Elisabeth Kabatek und ihre Begleitmusikerin Susanne Schempp zu erleben. Vor drei Jahren waren beide mit dem vierten Band um die sympathische Stuttgarterin Pipeline Praetorius das erste Mal zu Gast im Wernau gewesen, damals hieß es „Zur Sache, Schätzle“.

Schon zu Beginn erhielten die Künstlerinnen großen Beifall, als sie von der letzten Buchvorstellung in Wernau erzählten. Damals war einer der männlichen Besucher im Publikum mittendrin aufgestanden und gegangen, „ohne Tschüss zu sagen“ bemängelte Elisabeth Kabatek. Ab sofort wurden bei jeder Veranstaltung die anwesenden männlichen Besucher aufgefordert, beim Gehen mittendrin doch bitte nicht zu vergessen „Tschüss“ zu sagen! Wen wundert es, ab dann gab es keine männlichen Abgänge mehr während den Veranstaltungen zu beklagen.

Elisabeth Kabatek startete mit einigen Szenen aus „Schätzle allein zu Haus“, dem definitiv letzten Buch dieser Komödienreihe, wie die Autorin betonte. Chaosqueen Pipeline macht darin so einiges mit: Da geht es um vergessene Vesperdosen und Schwarzfahren in Stuttgart nur mit Schlafshirt und Tanga bekleidet, um erotische Tagträume in einer Umkleidekabine im internationalen Schnäppchenparadies in Metzingen und um ein missglücktes Schäferstündchen, wo gewisse Plüschhandschellen einen bleibenden Eindruck hinterlassen… So auch im Publikum musste doch ein männlicher Besucher die Handschellen anprobieren. Auf die freche Frage von Frau Kabatek, ob er wohl Erfahrung damit hat, gab er sich als Profi an den Handschellen zu erkennen, er sei Polizist.

Kabatek verstand es, die Besucher nicht nur mit Abschnitten aus dem Buch zu fesseln, sondern verteilte kleine Süssigkeiten als Belohnung für die Beantwortung amüsanter Fragen zur Geschichte. Auf der Suche nach originellen schwäbischen Sprüchen gab es rege Beteiligung aus dem Publikum, das dem lakonischen „S‘isch, wies isch“ den Zuschlag gab. Mit ihren musikalischen Einlagen, ob Solo oder im Duett mit Susanne Schempp an der Gitarre, begeisterte die vielseitige Autorin das Publikum.

 Mit „We love Wernau!“ verabschiedeten sich die beiden von der Bühne, ein Abend der auch den Künstlerinnen sichtlich Freude gemacht hatte.