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Kopf-an-Kopf-Rennen beim Vorlesewettbewerb der Drittklässler

Autor: Bücherei
Artikel vom 28.03.2019

(sys) Wernaus beste Vorleserin ist Emma-Lotta Zeleny. Der beste Vorleser heißt Raphael Specker. Beim Vorlesewettbewerb 2019 am vergangenen Freitag im Schlosskeller kürte eine Jury die Sieger unter den Drittklässlern der Wernauer Grundschulen. Insgesamt waren zehn Schülerinnen und Schüler bei dem Vorlese-Contest angetreten. Der Wettbewerb fand zum siebten Mal statt und wurde in diesem Jahr von der Schlossgartenschule ausgerichtet.

 

Der Vorlesewettbewerb ist neben der Astrid-Lindgren-Klassenrallye, regelmäßigen Autorenlesungen oder dem Bibliotheksführerschein ein Kooperationsprojekt der Stadtbücherei mit den Wernauer Grundschulen. „Gemeinsam wollen wir mit dieser Initiative Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken“, sagt die Leiterin der Stadtbücherei Petra Behr.

 

Wochenlang übten die Schüler das flüssige und atmosphärische Vorlesen der spannendsten und witzigsten Passagen ihrer Lieblingsbücher. Nun galt es die Jury zu überzeugen, die sich aus Bürgermeister Armin Elbl, der Rektorin der Schlossgartenschule Michaela Frey und Büchereileiterin Petra Behr zusammensetzte. Kriterien waren Lesetechnik und Textgestaltung, eine laute und deutliche Aussprache, die Flüssigkeit beim Vorlesen, ein angemessenes Lesetempo und die Anwendung richtiger Betonung.

 

Die Spannung war fast greifbar unter dem steinernen Gewölbe des Schlosskellers: Fünf Mädchen und fünf Buben saßen dort in der ersten Reihe – Eltern, Lehrer und Klassenkameraden in ihrem Rücken – und warteten auf ihren Auftritt. An aufmunternden Worten fehlte es nicht, aber gegen die Nervosität richteten sie wohl nicht allzu viel aus. Die legte sich aber merklich, als die Schülerinnen und Schüler, einer nach dem anderen, endlich vor dem Mikrofon auf der Bühne loslegen durften.

 

Lorenz Hanitzsch und Hannah Hornung (3a), Lenard Traunecker und Emma-Lotta Zeleny (3b), Melih Akman und Anne Baur (3c) aus der Schlossgartenschule sowie Merlin Rothmund und Mathilda Koehlen (3c), Raphael Specker (3d) und Fenya Kurtz (3d) aus Teckschule zeigten ihr Talent im Vorlesen und präsentierten ihre ausgewählten Buchpassagen nahezu fehlerfrei und überaus lebendig.

 

Hervorragend vorlesen konnten sie alle. Die Abstände nach der Auswertung waren hauchdünn, aber am Ende hatten doch Emma-Lotta Zeleny und Raphael Specker die Nase vorn. Mit großem schauspielerischen Talent, einem guten Gespür für Komik und einer flüssigen, fehlerfreien Lesetechnik lässt Emma-Lotta Zeleny die Zuhörer in die Geschichte von „Emmi und Einschwein“ eintauchen. Selbstbewusst begeistert die Schlossgartenschülerin mit der Passage aus dem Buch von Anna Böhm.

 

Raphael Specker von der Teckschule hatte sich für den Wettbewerb eine Stelle aus „Amstrong – die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ von Torben Kuhlmann ausgesucht. Kein Wunder, bezeichnet sich der Teckschüler doch selbst als „total technikbegeistert“. Er liest flüssig, variiert den Tonfall der Figuren und scheint das Publikum fast zu vergessen. Er taucht geradezu hinein in die Geschichte um die Mäuseluftfahrt, zischt und gluckst an manchen Stellen vor Vergnügen und überzeugt das Publikum davon, dass der Mond kein leckerer Käse ist.

 

Alle Teilnehmer auf hohem Niveau

 

 „Dabei sein ist alles“ - das olympische Motto gelte auch für den Vorlesewettbewerb, sagte Rektorin Michaela Frey und bescheinigte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein ausgesprochen hohes Leseniveau. „Die Jury hat es sich mit der Entscheidung nicht leicht gemacht, es war teils ein Kopf-an-Kopfrennen. Ihr alle seid richtig gute, souveräne Vorleser, sonst wärt ihr nicht hier“, sagte Petra Behr.

Bei der Preisverleihung gab es Buchgutscheine für die Sieger, ein Stadt-Wernau-Memory, Geschenke und Urkunden für alle, dazu jede Menge Beifall von den Mitschülern der dritten Klassen.