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„Lieselotte zeichne ich besonders gerne“ - Bilderbuchfest mit Alexander Steffensmeier

Autor: Bücherei
Artikel vom 20.11.2018

Jeden Tag Bilder malen, und dafür auch noch Geld bekommen? Das dürfte für manches Kind als Berufswunsch gar nicht so schlecht klingen. Auch der Autor und Illustrator Alexander Steffensmeier mag seinen Beruf. Und er mag Lieselotte, die Kuh.

Die Stadtbücherei Wernau hat ihren Bilderbuchbereich neu gestaltet: mit neuen Sitzgelegenheiten, einer hauptuntersuchten und aufgefrischten Holzdampflok, neuer Farbe für die Wand und vielem mehr. „Das sollte gefeiert werden“, sagt die Büchereileiterin Petra Behr. Da kam das Angebot der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Stuttgart gerade recht: Sie hatte für ihre Büchereien eine Lesereise mit dem Kinderbuchautor und Illustrator Alexander Steffensmeier organisiert. „Wir konnten uns einklinken, ohne selbst die Reise und Übernachtung zu organisieren.“ Rund um die einstündige Lesung für Kinder ab vier Jahren gab es ein buntes Angebot mit Kinderschminken, vielseitigem Basteln und Malen und leckerem Kuchen.

Alexander Steffensmeier kam aus Münster angereist und zeigte den Kindern ein Foto seines Arbeitsplatzes. Von diesem könnte er durch das Fenster ganz viel den vorbeifahrenden Zügen zusehen. Was er natürlich nicht macht, wenn er intensiv am Zeichnen ist. „Ich habe das Glück, dass ich im Beruf jeden Tag Bilder malen kann“, sagte er. „Das ist ein richtig schöner Beruf. Meist denke ich mir auch die Geschichten aus.“

Was zeichnet Alexander Steffensmeier besonders gerne? Das ist die Kuh Lieselotte. Sie ist eine ganz besondere Kuh.

Das zeigte schon die Geschichte aus dem ersten Lieselotte-Band, die der Autor den Kindern zu Bildern auf der Leinwand erzählte. Lieselotte lauert darin dem Postboten auf, um ihn zu erschrecken. Weil der Postbote dadurch immer wieder seine Pakete fallen lässt, hat die Bäuerin ganz viele kaputte Sachen zuhause. Den Kindern machte es ordentlich Spaß, auf dem Bild alle diese kaputten Sachen zu entdecken, von der Tasse bis zum Toaster. Dann lehnt sich Lieselotte auch noch auf das Fahrrad des Postboten, worauf dieses unter der schweren Last zusammenbricht. Wie soll der Postbote nun alle seine schweren Pakete zustellen? Da muss ab sofort Lieselotte ran!

In der zweiten, ganz neuen Geschichte hatte Lieselotte Langeweile, also schaute sie mal auf der Bühne nach, was es denn da so alles zum Spielen gibt. Wie der Versuch ausging, mit Hilfe eines Schlittens und eines Ventilators in der Wohnung Drachen steigen zu lassen, das wird an dieser Stelle allerdings nicht verraten.

Zwischen den Erzählungen zeigte Alexander Steffensmeier seine Zeichenkünste und ließ die Kinder raten: Was aus diesem Dreieck wohl mal wird? Ja, das könnte das Fenster eines Autos sein. Aber nein, es ist doch der Schnabel eines Huhns. Natürlich waren bei den Live-Zeichnungen auch Lieselotte und der Postbote dabei. Oder wie wäre es mit einem Schwein mit Brille? So etwas fanden die Kinder sehr lustig – sie wissen schon, was es gibt und was nicht.

Es wuselte nur so in der Stadtbücherei beim Bilderbuchfest. Manche Bastelideen sind gar nicht kompliziert, wie wäre es mit einem kleinen Klapperkrokodil? Der neue Bilderbuchbereich wurde sogleich ausgiebig getestet. Auf Bildern wurde festgehalten, was alles toll an Büchern ist. Toll auch, wenn so ein Buch vom Autor handsigniert wird. Wobei Alexander Steffensmeier sich nicht mit einer Unterschrift begnügte, es musste schon eine schöne Zeichnung dazu. Besonders gerne mit Lieselotte!

 

Text und Fotos:  Peter Dietrich und Petra Behr