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Super-Sommer: Wernauer Freibad steuert auf Besucherrekord zu

Autor: Huber
Artikel vom 08.08.2018

Die Hitzewelle lockt die Menschen in die Freibäder. Auch für das Wernauer Freibad ist ein neuer Besucherrekord in greifbarer Nähe.

Temperaturen über 30 Grad im Schatten. Mit jedem Grad mehr auf dem Thermometer steigt auch die Sehnsucht nach einer Erfrischung. Kein Wunder, dass das Wernauer Freibad einer der beliebtesten Orte ist, um sich Abkühlung zu verschaffen.

Im Schnitt bringt es das Wernauer Freibad auf rund 60 000 Besucher am Ende einer Saison. „Wir haben die Vergleichszahl des Vorjahrs schon jetzt um zehn Prozent überschritten“, sagt Melanie Hillmann von der Bäderverwaltung. „Der ungewöhnlich heiße Sommer spielt uns natürlich in die Hände“. Teilweise mehr als 2100 Besucher pro Tag habe man zuletzt gezählt. Das bedeute auch eine große Herausforderung und höchste Aufmerksamkeit für das Personal. Dass die Dienstpläne noch eingehalten werden können, liege am guten Zusammenspiel der eigenen Leute, externer Dienstleister und den ehrenamtlichen Helfern vom DRK und der DLRG Reichenbach. Mit 2367 Gästen war der vergangene Sonntag bislang der besucherstärkste Tag in dieser Saison, diese Zahl kommt aber noch nicht an den 11. Juli 2010 heran, der mit 3832 Gästen der stärkste der vergangenen zehn Jahre war.

Bleibt das Wetter nun so sommerlich, blickt der Eigenbetrieb Wernauer Bäder einem sehr guten Freibad-Ergebnis entgegen. Anfang der Woche durfte man bereits den 50.000. Besucher begrüßen und bis zum Ende der Sommerferien, wenn das Freibad wieder schließt, könnte erneut die magische Zahl von 60.000 Besuchern erreicht oder gar übertroffen werden. In Vorjahren lagen die Besucherzahlen am Ende der Saison niedriger. 2017 standen bescheidene 39.000 Besuchern zu Buche, 2016 landete man bei gut 50.000 Freibadgästen.

Mit aktuellem Stand August wurden in diesem Jahr bereits rund 600 Saisonkarten verkauft. Das sind 35 Prozent als im Vorjahr. 2017 wurden 443 Dauerkarten verkauft. Wegen der Hitze liegt die Wassertemperatur in den unbeheizten Schwimmbecken derzeit bei durchschnittlich 25 Grad Celsius, 30 Grad haben wir im Kinderplanschbecken gemessen“, sagt Kevin Lorscheter. „Auch den Rasen müssen wir nicht mähen. Dafür speisen wir mehr Frischwasser zu, um die Wasserqualität zu gewährleisten“, sagt der Fachangestellte für Bäderbetriebe.  

Die Stimmung unter dem diensthabenden Fachpersonal am Beckenrand ist gut. „Wir sind besonders geschult“, sagt die langjährige Rettungsschwimmerin Sylvia Buttig. Sie und ihre Schwimmmeisterkollegen bewahren den Überblick, auch wenn sich die Menschen an den heißen Tagen dicht an dicht durchs Schwimmbecken schieben. Besondere Vorfälle gab es bisher nicht. „Aufgrund der Hitze gibt es vermehrt Mücken- oder auch mal einen Wespenstich zu behandeln“, sagt Buttig.

50.000. Freibadbesucher und Gäste aus Berlin

Am Montagmittag erlebte Sigrid Schips eine Überraschung: Sie ist die 50.000. Besucherin, die in dieser Saison die Freibadkasse passierte. Die Wernauerin ist Stammgast und kam an diesem Tag zusammen mit ihrem Sohn Timo, der mit seiner Familie in Berlin zuhause ist und derzeit in der Heimat Urlaub macht.

Klar, dass es sich die Verantwortlichen des Bades nicht nehmen ließen, der Jubiläumsbesucherin mit einem Blumenstrauß zu gratulieren. Außerdem gab es zwei Handtücher in den Stadtfarben mit Logo und für den Enkel Gummibärchen. Die Familie freute sich über die Präsente und Gratulationen, die ihnen Melanie Hillmann von der Bäderverwaltung überbrachte. Timo Schips kennt das Wernauer Freibad seit Kindertagen. Schon seine Eltern kamen mit ihm hierher, später war er dann mit Freunden als Jugendliche Stammgast. Herausragend seien nach wie vor die vielfältigen Angebote für Kinder im Wernauer Bad. Besonders ins Auge gestochen sind der jungen Familie „Kleinigkeiten“ wie die Schwimmbretter und andere Wasserspielgeräte oder auch die speziellen, niedrigen Kindertoiletten. „So was gibt es in Berlin nicht“.  

Text: Sylvia Schmid | Fotos: Stadt Wernau