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Rathaus Aktuell

400 neue Straßenleuchten mit LED-Technologie

Autor: Huber
Artikel vom 30.01.2019

Die Straßenbeleuchtung in Wernau ist über weite Strecken sanierungsbedürftig. Die Stadt Wernau wird nun in den kommenden vier Jahren in mehreren Bauabschnitten auf zeitgemäße Systeme umstellen.

 Ein Teil der Umrüstung auf LED-Technologie wird mit 20 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Programms zur nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Am Dienstag hat die beauftragte Firma J.W. Zander GmbH aus Esslingen mit den Umrüstungsarbeiten begonnen. Im ersten Bauabschnitt werden 398 Leuchten des überalterten Bestands ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich auf rund 140.000 Euro.

Anders als andere Kommunen ist die Stadt Wernau zwar Eigentümerin von rund 1.800 Straßenleuchten, die Leitungsmasten und Überspannungen sind allerdings von der EnBW gemietet. In vielen Lampen sind zwar seit Jahren energieverbrauchsarme  Leuchtmittel eingebaut worden, wodurch der Energieverbrauch auf einen Wert von 35,2 Kilowattstunden pro Einwohner und Jahr reduziert werden konnte. Der Durchschnitt vergleichbarer Städte liegt bei 43,8 Kilowattstunden.

Nur zwei Prozent der Straßenleuchten in Wernau sind allerdings moderne LED-Leuchten. Zudem sind viele Lampengehäuse schon bis zu 30 Jahre alt, manche Gehäuse sind am Ende, Ersatzteile nicht mehr oder nur schwer zu erhalten. Die Verwaltung hatte daher die Netze BW beauftragt, ein Konzept zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung vorzulegen.

Sanierung von insgesamt 1.400 Lampen

Für die komplette Sanierung von knapp 1.400 Straßenleuchten hat die Stadt insgesamt etwa 842.000 Euro einzuplanen. Die Umrüstung wird in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt und auf drei bis vier Jahre gestreckt. Somit lassen sich auch die Kosten auf mehrere Haushaltsjahre verteilen. Da in einigen Sanierungsabschnitten Lampen, die nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, durch LED-Leuchten ersetzt werden, die viel Energie und zudem erhebliche Mengen Kohlendioxid einsparen, hat die Stadt Fördermittel vom Bundesumweltministerium in Höhe von 20 Prozent der Kosten erhalten.

Die ersten Umrüstungen schlagen mit 140.000 Euro zu Buche. Die Kalkulation lag bei rund 203.000 Euro. Neben dem Kostenvorteil von 63.000 Euro stehen den Aufwendungen Einsparungen von jährlich 80.000 Kilowattstunden Energie und nicht zuletzt rund 47 Tonnen Kohlendioxid gegenüber.

Text: Sylvia Schmid | Foto: Stadt Wernau