Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Themenschwerpunkte: Familien Senioren Wirtschaft Hilfen
Mediathek:

Mediathek

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

Hauptbereich

Rathaus Aktuell

Gemeinderat beschließt Ladesäulen für E-Autos

Autor: Huber
Artikel vom 06.02.2019

Ein Schritt in die Zukunft wurde in der Gemeinderatssitzung vom 21. Januar 2019 beschlossen. Die Fraktion Wernauer Bürger Liste/Junge Bürger sowie die CDU-Fraktion stellten den Antrag, dass in Wernau zwei Ladesäulen für je zwei Elektrofahrzeuge aufgestellt werden. Die Stadt handelte prompt und lud in die Sitzung je einen Vertreter der EnBW und der Teckwerke ein, damit diese ihre Konzepte vorstellen konnten und die Säulen dieses Jahr noch in Betrieb gehen könnten. 

„Es hat ein Umdenken stattgefunden,“ erläuterte Bürgermeister Armin Elbl. Letztes Jahr sei ein ähnlicher Antrag, mit großer Mehrheit, abgewiesen worden. Nun haben aber die beiden größten Fraktionen, mit Haushaltsanträgen, den Stein wieder ins Rollen gebracht. CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Müller merkte an, dass die Idee schon vom ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Joachim Ungethüm kam und freue sich, das nun der erste Schritt getan wird.

Beide Fraktionen favorisierten in ihren Anträgen einen Standort am Bahnhof, sowie die WBL/JB zusätzlich einen Standort am Quadrium und die CDU einen im Parkhaus Stadtplatz. Die Experten der Unternehmen rieten aber, unabhängig voneinander, dringend vom Standort Bahnhof ab. An Bahnhöfen hat sich herausgestellt, dass Pendler morgens ihr Fahrzeug dort abstellen und erst abends wieder abholen und somit die Ladesäule den ganzen Tag belegen. Zur optimalen Auslastung - die übliche Regelladedauer beträgt zwei Stunden- wäre aber ein regelmäßiger Wechsel der Nutzer notwendig.

Stefan Redle (WBL/JB) schloss sich der Expertenmeinung an und änderte den Antrag seiner Fraktion auf die Standorte Quadrium und Parkhaus Stadtplatz ab. Die EnBW als verlässlicher Partner und mit einem großen Netz an Stationen sei dabei der Favorit. Auch Jens Müller (CDU) wählte die beiden von der Verwaltung und den Experten vorgeschlagenen Standorte. Die EnBW bietet ein Kaufmodell an, welches zwei Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten für insgesamt vier Elektroautos vorsieht.

Stadträtin Petra Binz (SPD) befürwortet eher einen niederschwelligen Einstieg und bevorzugte daher das Mietmodell der Teckwerke. Diesen Weg wollten ebenfalls die Fraktion der Freien Wähler und die Grünen Unabhängigen gehen. „Die Konzepte sind sehr unterschiedlich,“ merkte der Verwaltungschef an. Die Anträge der Fraktionen seien aber nun deckungsgleich, da beide die gleichen Standorte vorsehen.

Das Gremium hat daraufhin mehrheitlich dem Angebot der EnBW zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der EnBW die Elektromobilität in Wernau vorantreiben und im ersten Schritt den entsprechenden Förderantrag zu stellen. Immerhin gibt es aus Bundesfördermitteln eine maximale Förderrate von 40 Prozent. Sobald dieser Förderantrag positiv beschieden wird, wird es auch in Wernau die Möglichkeit zur Betankung von Elektrofahrzeugen geben. Stromlieferant ist dabei ebenfalls die EnBW, welche auch die Wartung der Säulen vornehmen wird. Die Stadt bezahlt dafür dann jährlich eine Servicepauschale.

Text: Stefan Grande | Foto: Georg Al Darwich