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Rathaus Aktuell

Wernauer Fasnet

Autor: Huber
Artikel vom 06.03.2019

Ob Rathaussturm, Narrengericht oder beim großen Fasnet-Umzug – in Wernau zuckte wieder der närrische Virus. Über Tage lockte das bunte Treiben wieder zahlreiche Freunde der fünfte Jahreszeit in die Stadt.

Alle Kräfte, alle schönen Reden halfen ihm nicht: Der geballten Macht der Wernauer Narren musste sich Bürgermeister Armin Elbl am vergangenen Donnerstag beim Narrensturm geschlagen geben. Der Schlüssel zum Rathaus war bis Aschermittwoch fest in Narrenhand. Die Alemannischen Nacht am Freitag hüllte den Platz vor dem Quadrium und das Alte Rathaus in mystisches Licht. Das grandioses Schauspiel und eine Show aus Hexentanz, Feuerfontänen, Musik- und Lichteffekten zogen das Publikum in Bann. Und die Guggen der „Bodenbachsymphoniker“ und der „Granada Fetza“ aus Deizisau hauten mächtig auf die Pauke. Ständige Sanierungsarbeiten im Parkhaus Stadtplatz, ein fehlendes Klo am Bahnhofsplatz, das Postareal und die neue Drogerie, Hallenbad-Schließzeiten, die grusligen Ampelschaltungen in der Stadt und die Vision vom Sportpark im Neckartal: Vor dem Hohen Narrengericht mussten sich der Wernauer Schultes und seine Stadträte für ihre „Schandtaten“ verantworten und für die kommende Zeit Besserung geloben. Dabei schwangen die „Zauberlehrlinge“ und ihr „Ober-Pauker“ selbstbewusst die Hüften, drehten sich im Kreis und bewahrten trotz der langen Liste an Anklagepunkten souverän Haltung. Beim traditionellen Narrenumzug am Samstag säumten rund 30.000 Zuschauer die Kirchheimer Straße, um den farbenprächtigen Lindwurm zu bewundern. 78 Gruppen, 3.300 Hästräger, Guggenmusiker und Fanfarenzüge aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz waren auf der närrischen Route durch Wernau unterwegs. Bei der Kinderfasnet am Dienstag ließen es auch die kleinen Narren und ihre Eltern und Großeltern in der Festhalle im Quadrium richtig krachen.

Weitere Fotos in der Bildergalerie zur Wernauer Fasnet auf www.wernau.de und auf der Facebook-Seite der Stadt Wernau.

Text: sylvia Schmid | Fotos: Sylvia Schmid