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Aktuelle Ausstellung

Kunstausstellung „Mènage á trois“

„Dreiecksbeziehung“:   Kunst-Ausstellung von 15. Oktober 2017 bis 12. Januar 2018 im Quadrium

Was in der Liebe oftmals kompliziert sein mag, kann in der Kunst eine spannende und bereichernde Erfahrung sein. Jedenfalls gehen Getrud Gölz sowie Dieter und Marion Gaiss ab Mitte Oktober im Wernauer Quadrium eine Dreiecksbeziehung auf Zeit ein. Charakter-Stühle aus Holz, Keramiken, Collagen und Malereien - die künstlerischen Werke des Trios sollen auf den drei Etagen des Wernauer Verwaltungs- und Tagungszentrums von 15. Oktober 2017 bis 12. Januar 2018 unter dem Titel „Mènage à trois“ miteinander harmonieren, spielen und flirten. Eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen der Wernauer Biegelkirbe am Sonntag, 15. Oktober. An diesem verkaufsoffenen Sonntag, ebenso wie während der Wernauer Weihnacht am Sonntag, 3. Dezember sind die Künstler jeweils von 11 Uhr bis 16 Uhr vor Ort im Quadrium. Im Übrigen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. In den folgenden Ausgaben des Wernauer Anzeigers werden wir die Künstler und ihre Werke vorstellen.

Sylvia Schmid | Foto: Sylvia Schmid

Dieter Gaiss schafft filigrane Stuhlgewächse mit Charakter

Dieter Gaiss (60) ist in Göppingen geboren und aufgewachsen. Er lebt und arbeitet heute am Fuß der schwäbischen Alb. Seit 2009 ist er freischaffender Künstler. Fasziniert von dem Gedanken, gefällten Obstbäumen mit der doch eher zerstörerischen Kettensäge neues Leben einzuhauchen, ist seine Leidenschaft der Werkstoff Holz. Dabei ist sein Ehrgeiz, mit dem brachialen Werkzeug filigrane Skulpturen zu schaffen. So entstehen Stuhlgewächse, Charakterstühle, Stelzengänger – mit eigener Persönlichkeit, die er mit der Säge herausarbeitet. So ist seine Welt bevölkert von Elfen, Tänzern, sturmgebeugten, muskelbepackten oder kapriziösen Skulpturen mit menschlichen oder tierischen Anleihen.

Das Material für seine Arbeiten findet der Künstler auf schwäbischen Obstbaumwiesen. Vorzugsweise verwendet er Hölzer von Kirsche, Zwetschge, Apfel, Birne oder Eibe. „Bei diesen wunderbaren Hölzern schenkt mir die Natur sehr viel, fordert mich aber gleichzeitig mit Härte und Unwägbarkeiten wie Astlöcher oder auch unerwarteten verrotteten Stellen“. Auch diese problematischen Stellen versucht Dieter Gaiss in seine Arbeit zu integrieren. Außer der Kettensäge kommen nur Drahtbürste und Schleifpapier zur Nachbearbeitung zum Einsatz.

Mehr zum Künstler und seinen Arbeiten unter www.dietergaiss.de

Sylvia Schmid | Fotos: Sylvia Schmid

Keramik-Künstlerin Gertrud Gölz stellt Gefäße und Skulpturen aus

Gertrud Gölz arbeitet mit Ton und hat in dem Material ihre Leidenschaft gefunden. „Hier ist alles möglich: Wie bei keinem anderen Werkstoff lässt sich hinzufügen, wegnehmen, drücken, auswölben“, schwärmt die Birenbacherin. Seit über 30 Jahren arbeitet sie mit diesem Material und hat dabei ihren ganz eigenen Stil gefunden: Glatte Flächen sind ihr Ding nicht. Ihre Objekte sind gekennzeichnet durch grobe, scheinbar rissige, raue Oberflächen. Ihre Skulpturen spiegeln mit Rissen und Brüchen das Leben und die Spuren, die es hinterlässt wider. Unterschiedliche Tonsorten, ineinander gewalzt, verbinden sich. Häufig verwendet sie Oxide, die ihre Keramik eine spezielle Handschrift geben. In Wernau zeigt die Künstlerin Schalen und lebensgroße Torsos, für die sich Menschen einen Abdruck ihres nackten Oberkörpers haben abnehmen lassen.

Während ihrer Teenagerjahre begann Gölz zu zeichnen, was zu einer Ausbildung zur Schau- und Werbegestalterin führte, darauf folgte ein Studium zur Technikerin in Farbe, Gestaltung und Werbung. 2001 studierte sie ein zweites Mal. An der freien Kunstakademie Nürtingen lernte sie Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik und machte dort 2009 ihren Abschluss. Nachdem sie über 20 Jahre Töpferkurse an der Volkshochschule gegeben hatte, eröffnete sie im Februar 2010 ihr Mitmachatelier "Kunststück" in Jebenhausen. Seit Januar 2016 befindet sich mein Atelier in Eschenbach in der Bahnhofstraße. Dort biete sie Kurse und Workshops für Kinder und Erwachsene an.

Mehr zu der Künstlerin und zu ihren Arbeiten finden Sie unter www.gertudgoelz.de.

Sylvia Schmid | Foto: Sylvia Schmid

Marion Gaiss komponiert unverwechselbare Bildwelten aus Acryl

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Marion Gaiss mit der Malerei. Angefangen hat die gelernte Schauwerbegestalterin mit Pastellkreide und Ölmalerei. Die „Schülerin“ namhafter Künstler wie Gerhard Ruhland, Bernd Klimmer, Monika Kaiblinger, Robert Süess, Georg Brandner, Peter Feichter, Robert Zielasco, Birgit Lorenz und Daniela Pfeifer hat heute eine Passion: das Arbeiten mit Acrylfarben. Fasziniert von den unendlich vielen Möglichkeiten dieses Mediums geht die gebürtige Schwetzingerin, die seit 2006 als freischaffende Künstlerin und Dozentin am Fuße der schwäbischen Alb lebt und arbeitet, ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Weg.

„Music was my first love – und dann kam die Malerei“, erzählt Marion Gaiss. Was liegt also näher als beides zu verbinden. So entstehen, inspiriert vom „Soundtrack ihres Lebens“, vielschichtige und persönliche Bilder, die Stimmungen oder Songtexte „ihrer“ Musik widerspiegeln. Ein gemalter Lebenslauf also, der sich stilistische nicht festlegen lässt und sich Genre-übergreifend ausdrückt.

Mehr zu der Künstlerin und ihren Arbeiten finden sie unter www.mariongaiss.de.