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Jahresabschluss 2017

Jahresabschluss der Stadt Wernau kann sich sehen lassen

Mit jeder Menge Superlativen präsentierte Stadtkämmerer Michael Bauer dem Gemeinderat in der Sitzung am Montag die Jahresabschlüsse 2017 für den städtischen Haushalt und die drei Eigenbetriebe der Stadt: Spitzenwerte wie die letzten 25 Jahre nicht mehr, ein Haushaltsvolumen von fast 40 Millionen Euro, mehr als 5,7 Millionen Euro Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt, 22,3 Millionen Euro Einnahmen aus Steuern und Zuweisungen, ein Einkommensteueranteil von fast acht Millionen Euro und Schlüsselzuweisungen von mehr als 5,8 Millionen Euro.

Auf der anderen Seite schlagen allerdings auch Umlagen an übergeordnete Instanzen von mehr als neun Millionen Euro und ein Zuschussbedarf in der Kinderbetreuung von mehr als zwei Millionen Euro zu Buche.

Unterm Strich hat das die Stadt in die Lage versetzt, ohne Schuldenaufnahme ein Investitionsvolumen von 4,2 Millionen Euro zu stemmen und nochmals denselben Betrag auf die hohe Kante, sprich in die allgemeine Rücklage, zu legen. Der Stand der Rücklage zum 31. Dezember 2017 betrug 6,4 Millionen Euro. Eine entspannte Situation also zum Jahresende 2017. „Darüber darf man sich freuen, man darf jedoch die Realitäten nicht aus dem Blick verlieren“, sagte Bürgermeister Armin Elbl.

2017 habe auch die Stadt Wernau nahezu exakt auf dem Landkreisdurchschnitt Zuwächse in ihrer Steuerkraft erfahren. Das bedeute, dass man im Jahr 2019 wegen dieser guten Steuerkraft auch ordentlich zur Kasse gebeten werde - allein die Kreisumlage und die Finanzausgleichsumlage steigen exorbitant um mehr als 800.000 Euro gegenüber 2018. Ganz zu schweigen von den Großinvestitionen der nächsten Jahre, wie Sportpark Neckartal, Straßenbaumaßnahmen und Sanierung der Teckschule, die es auch zu bewältigen gelte.

Nur schwer werde man somit den gerade erst 2017 durch Steuer-, Gebühren-, Miet- und Pachterhöhungen erstarkten Ergebnishaushalt im Jahr 2019 zum Ausgleich bringen können, schätzt der Verwaltungschef, zumal insbesondere in der Kinderbetreuung mit den Neueröffnungen der Kindertagesstätte Schlossgarten und des Naturkindergartens der Zuschussbedarf auf rund 2,5 Millionen Euro ansteige.

„Es sei schön, wenn man sich das leisten kann“, sagte Bürgermeister Armin Elbl und brachte damit verbunden seinen Dank zum Ausdruck. Er dankte den Unternehmen für ihr erfolgreiches Agieren auf den Märkten Deutschlands, Europas und zum Teil auch auf den Weltmärkten. Den Wernauerinnen und Wernauern danke er dafür, dass sie durch ihre Arbeitsleistung zum hohen Einkommensteueranteil der Stadt beitragen, aber auch, dass sie solidarisch die fast 20 Millionen Euro mittragen, die man in den letzten zehn Jahren allein in Bildung und Betreuung investiert habe – und das auch dann, wenn sie keine Kinder haben, die davon profitieren.  

Er dankte den vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, Kirchen und Organisationen, die der Stadt an zahlreichen Stellen ohne Wenn und Aber zur Seite stehen und Aufgaben übernehmen, mit denen die Stadt selbst überfordert wäre. „Gerade dieses Ehrenamt zugunsten der eigenen Mitbürgerinnen und Mitbürger runde das städtische Engagement perfekt ab“, meinte Elbl und trage maßgeblich dazu bei, dass sehr viele Wernauerinnen und Wernauer sich hier in unserer Stadt wohl fühlen und gerne hier wohnen. Als Stadtoberhaupt wünsche er sich sehr, dass dieser Zusammenhalt noch lange erhalten bleibe „und vielleicht sogar durch den Zusammenschluss der vier großen Sportvereine noch ein klein wenig enger wird“.

Jahresrechnung Kernhaushalt 2017

Jahresabschluss zum 31.12.2017 und Lagebericht der Abwasserbeseitigung Wernau

Jahresbericht und zum 31.12.2017 und Lagebericht der Stadtwerke

Jahresabschluss zum 31.12.2017 und Lagebericht der Wernauer Bäder