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Bürgerbeteiligung "Gut alt werden in Wernau - Starkes Ehrenamt für alle!": Stadt Wernau

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Themenschwerpunkte: Familien Senioren Wirtschaft Hilfen

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Bürgerbeteiligung "Gut alt werden in Wernau - Starkes Ehrenamt für alle!"

Unsere Stadt gemeinsam voranbringen

Aktuell leben 5.722 Menschen in Wernau, die älter als 50 Jahre sind. Die Nachfrage nach Wohnraum ist allerorts groß. Welche Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger haben, wie sie in Zukunft wohnen und in Wernau gut alt werden wollen, das möchte die Stadt herausfinden.

Zusammen mit VERA vernetzt und aktiv im Alter führt die Stadt eine Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Gut alt werden in Wernau - Starkes Ehrenamt für alle!“ durch. Diese Bürgerbeteiligung wird im Rahmen des Landesprojektes „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ vom Land Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung e.V. finanziell getragen.

„Weg vom Bauchgefühl, hin zu gesicherten Daten“, fasst Bürgermeister Armin Elbl zusammen, was das neue Projekt leisten soll. Wie zufrieden sind Seniorinnen und Senioren mit ihrer Wohnsituation, mit den Einrichtungen, Hilfs- und Freizeitangeboten vor Ort? Wie genau sollen Wohnungen und Versorgung im Alter beschaffen sein?

„Ziel ist es, die Stadt Wernau mit neuen, bedarfsgerechten Angeboten so weiterzuentwickeln, dass die Menschen in einer attraktiven Stadt gut alt werden können“, so der Bürgermeister.

Bürgerbefragung der Generation 50+

Zusammen mit VERA vernetzt und aktiv im Alter führt die Stadt eine Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Gut alt werden in Wernau - Starkes Ehrenamt für alle!“ durch. 
Die Bürgerbefragung aller Bürgerinnen und Bürger ab 50+, die in Wernau Wernau wohnen, war ein erster Schritt.

Der Gemeinderat der Stadt Wernau und die Keppler-Stiftung als Trägerin des Seniorenzentrums St. Lukas befassen sich schon seit längerem im Rahmen der Planungen des Neubaus des Seniorenzentrums St. Lukas auf dem Katzenstein und der damit verbundenen Veränderungen mit der Frage, wie Menschen in der Stadt Wernau zukünftig „gut alt werden“ können und möchten. Dabei sollen auch Überlegungen zur Nachnutzung des heutigen Standorts von St. Lukas in der Kirchheimer Straße 20 angestellt und entwickelt werden.

Um das herauszufinden und damit abschätzen zu können, wie sich Wohnwünsche und Betreuungsnachfrage in Wernau in den nächsten Jahren entwickeln wird, war die Bürgerbefragung ein erster Schritt. Angesprochen, sich zu beteiligen, sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 50+, die in Wernau Wernau wohnen. Die Teilnahme an der Befragung erfolgte anonym.

Konkret lief die Bürgerbefragung wie folgt ab:

Alle Haushalte in Wernau haben in einer Ausgabe des Amtsblatts „Wernauer Anzeiger“ als Sonderbeilage einen Fragebogen in Papierform erhalten. Alternativ gab es den Fragebogen auch im Bürgerbüro im Quadrium und im Seniorenzentrum St. Lukas.

Personen mit Internetzugang konnten den Fragebogen auch online ausfüllen, herunterladen, abspeichern und dann per E-Mail an die Auswertungsstelle bei VERA schicken.

Die Teilnahme war bis zum 27. Mai 2022 möglich.

Wer Lust und Freude hat, sich als Bürgerin oder Bürger in weiteren Treffen ab Herbst 2022 mit seinen Interessen und Stärken einzubringen, kann sich gerne melden. Dazu füllen Interessierte das Formular zur Mitgestaltung "Wir brauchen Ihre Ideen" aus und geben dieses sperat vom Fragebogen bei den oben genannten Abgabestellen ab.

 

Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung

Wohnen und Kontakte sind wichtige Themen im Alter

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“ hatte die Stadt Wernau in Zusammenarbeit mit VERA – vernetzt und aktiv im Alter im Mai eine Befragung zur Lebensqualität von Menschen im Alter von 50 plus durchgeführt. 158 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich aktiv an dieser Aktion beteiligt und ihre Meinung eingebracht. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung wurden nun am Dienstag, 26. Juli  im Quadrium im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu Bürgerbeteiligung der Öffentlichkeit präsentiert und erläutert. 

 

Die Ergebnisse der Befragung stellte Manfred Kurz, Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation Wernau, in acht verschiedene Themenfelder gebündelt vor. Diese acht Themenfelder spiegelten sich auch  an den acht Stellwänden in der Wernauer Stadthalle wider. Hier konnten die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung eintragen, welche Themen für sie Vorrang haben und in Workshops weiterbearbeitet werden sollen. Als erstes Ergebnis wurde erfreut festgestellt, dass 2/3 der teilnehmenden Bürger sich in der Stadt Wernau und in ihrer näheren Umgebung wohl fühlen. Eine gute Ausgangslage für die zukünftigen Überlegungen, wie Manfred Kurz herausstellte.

Zwei Workshops starten im Herbst

Am Ende der Veranstaltung  einigten sich alle Teilnehmenden darauf, dass ab Oktober bis Januar 2023 zwei Workshops starten sollen. Die Teilnehmenden werden sich mit den Themen „Wohnen – jetzt und zukünftig“ und „Kontakte und Begegnungen“ näher befassen mit dem Ziel, um in Wernau auch zukünftig „gut alt werden zu können“. Von den anwesenden Bürgern haben sich nahezu alle bereit erklärt, in den Workshops aktiv mitzuarbeiten. „Ich freue mich, dass wir schon in der Auftaktveranstaltung ein engagiertes und aufgeschlossenes Team für dieses Thema begeistern konnten“, so Bürgermeister Armin Elbl.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wernau können sich ab Herbst in den beiden Workshops miteinbringen. Die Information über die Termine der geplanten Workshops werden im Amtsblatt Wernauer Anzeiger (WAZ) und auf der Website der Stadt Wernau oder von VERA veröffentlicht werden.

Kick-Off-Meeting | Protokoll des ersten Workshops vom 4. Oktober 2022

Herr Elbl begrüßt die Anwesenden und hat zur aktiven Mitarbeit, in den im Juli initiierten Workshops eingeladen. Die Themen der Auftaktveranstaltung waren Kontakte und Begegnungen sowie Wohnen - jetzt und zukünftig.

Manfred Kurz präsentiert die Ergebnisse aus der Bürgerbefragung, die auf die beiden Workshopthemen komprimiert wurden.
Start der Arbeit in den Workshopgruppen, mit Möglichkeit an beiden teilzunehmen.
Nach der Arbeit in den Gruppen wurden die Ergebnisse an Flipchartwänden dargestellt.
Durch gezielte Fragestellungen sollte herausgefunden werden, was die Wernauer*innen beschäftigt und welche Anregungen diese haben.

Kontakte und Begegnungen:

  • Die Teilnehmer*innen kennen ihr Wernau gut und können alle Plätze selbstständig erreichen.
  • Eine Vielzahl an Angeboten wird genutzt, wie z. B. Gymnastikgruppen des TSV, Therapie- und Seniorengymnastik, kirchliche Angebote, Trauercafè, Hallenbad, SAV Wandern. Diese Angebote können ebenfalls selbstständig erreicht werden, da alle Teilnehmer*innen mobil und viele Angebote auch gut mit den ÖPNV erreichbar sind.
  • Verändern würden die Teilnehmer*innen gerne: Den Stadtplatz verschönern, es fehlt ihnen an Bepflanzung, BHF soll ebenfalls verschönert werden, ein Café im Ortskern, das zum Verweilen einlädt, Begegnungsstätte in St. Lukas für Jung und Alt, Kurzparkplätze vor der Post, Bücherei sollte etwas moderner werden und mehr Personal haben.
  • Die teilnehmenden Bewohner*innen halten sich in Wernau gerne in der angrenzenden Natur, auf dem Wochenmarkt, in Cafe`s und Kneipen auf. Sie treffen sich gerne mit Familie und Freunden, das Angebot der Vereine, Gastronomie und Bücherei wird genutzt. Störend wird hierbei empfunden, dass manche Plätze nicht ausreichend beleuchtet sind, Pöbeleien, Lärm und Gestank in der Stadt wurde genannt.

 Wohnen – jetzt und zukünftig:

  • Zum Thema „Wohnen im Alter“ ist den Wernauer*innen wichtig, dass sie regelmäßig soziale Kontakte haben, Wohnen auf einem Stockwerk möglich ist, ein geeignetes Bad, Hilfe und Ansprache von aussen (bspw. Sozialstation) und eine gute Beratung.
  • Einen Auszug aus der eigenen Wohnung/Haus können sich die Teilnhemenden vorstellen, wenn es finanziell nicht mehr leistbar wäre, die Abhängigkeit zu groß wird, die Wohnung zu groß ist, wenn die Wohnverhältnisse nicht altersgerecht sind und wenn die Hoffnung auf mehr soziale Kontakte bestünde.
  • Wenn ein Umzug unvermeidbar ist, wünschen sich die Wernauer Bürger*innen, dass die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten gut ist, eine funktionierende Nachbarschaft, ein Niedrigenergiehaus, keine Treppen, ein altersgerechtes Bad, genügend Privatsphäre und angrenzende Natur.
 

Möglichkeit bestand, die Inhalte beider Themen kennen zu lernen, um sich dann zu entscheiden, ob man nur an einem oder an beiden Workshops teilnehmen möchte.Die weiteren Termine wurden so festgelegt, dass beide Workshops besucht werden können, da eine große Nachfrage bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern da war, sich in beide Workshops einzubringen.
An den kommenden vier Abenden pro Workshop wird das Erarbeitete intensiviert und es werden verschiedene Referenten eingeladen, die aus der Praxis berichten.
Jeder weitere Workshop wird vorher nochmals im Wernauer Anzeiger und auf der Homepage der Stadt Wernau angekündigt.

Text: Sabrina Göb | Foto: Stadt Wernau

Workshop Wohnen | Protokoll vom 2. November 2022

Workshop „Wohnen jetzt und in Zukunft“

Am Mittwoch 2. November 2022 trafen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zum zweiten Workshop „Wohnen jetzt und in Zukunft“.

Franziska Hezinger, Leitung der Altenhilfefachberatung und Altenhilfeplanung vom Landkreis Esslingen gab in einer Präsentation einen Überblick über das Thema „Wohnformen im Alter – seniorengerechtes Wohnen“. Ausgehend von der demographischen Entwicklung, die aufzeigte, dass alle 10 Jahre die Lebenserwartung in Deutschland um 2 – 2,5 Jahre steigt.

Umgekehrt ist aber auch festzustellen, dass auch auf die Gruppe der älteren Menschen nicht als homogene Gruppe zu sehen ist auch nicht alle die gleichen Bedürfnisse haben.

In Deutschland und im Landkreis Esslingen nimmt die Anzahl der Pflegebedürftigen zu. Innerhalb von 10 Jahren stieg die Zahl der Pflegebedürftigen im Landkreis Esslingen auf das Doppelte. Dabei werden 81 % der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt, 19 % in vollstationärer Pflege. Frau Hezinger betonte in diesem Zusammenhang, dass auch zukünftig vollstationäre Pflegeplätze notwendig sind und für stark pflegebedürftige Menschen eine sehr gute Versorgungsform bildet. Es wurde aber auch deutlich, dass diese intensive Pflegeform nicht nur teurer, sondern auch personalintensiver ist. Der Wunsch vieler älterer Menschen, was auch in der Bürgerbefragung in Wernau zum Ausdruck kam, ist, in der eigenen Häuslichkeit gepflegt zu werden. Deshalb wird die Nachfrage nach ambulanter Versorgung in der eigenen Häuslichkeit deutlicher anwachsen als die nach stationären Pflegeplätzen in einem Pflegeheim.

Es braucht Beratung

Um zu Hause bleiben zu können, braucht es Beratung. Wie in der Bürgerumfrage in Wernau deutlich wurde, setzen sich viele mit dem Thema „altersgerechtes Wohnen und Pflege“ erst dann auseinander, wenn das Thema „akut“ ist. Trotz der im Wernauer Anzeiger genannten vielen Beratungsangebote, der Stelle des Wernauer Wegweisers im Rathaus und der Broschüre der Stadt sind die Beratungsangebote den Teilnehmern und vielen Bürgern nicht bekannt. Dabei wurde nochmals der seit 2 Jahren vom Landkreis eingerichtete Pflegestützpunkt in Wendlingen benannt, der auch für Wernau zuständig ist. Die Mitarbeiterin, Alina Ketterer berät neutral und kommt nach Terminabsprache nach Hause. Die Teilnehmer baten, Alina Ketterer zu einem der nächsten Workshops einzuladen, um ihre Arbeit vorzustellen und ihre Vorstellung für eine gute ambulanten Versorgung in Wernau in Zukunft in den Diskussionsprozess einzubringen.

Im Weiteren verschaffte Frau Hezinger einen Überblick über die verschiedenen Wohnformen im Alter. Von zu Hause mit Unterstützung, ambulanten Wohnformen wie das Betreute Wohnen bis zu den verschiedenen Formen „stationären Wohnens“. Dabei gilt der Grundsatz je eigenständiger jemand leben will, desto höher ist die Selbstverantwortung bei einem hohen Organisationsaufwand, wenn Hilfe und Unterstützung gebraucht wird.

Seniorenwohnen in Adlerstraße Ost 3

In einem weiteren Schritt führte Bürgermeister Elbl aus, was zum Thema „Seniorenwohnen“ in Wernau geplant ist:

Aufgrund der veränderten Heimbauverordnung von 2009 kann das Seniorenzentrum St. Lukas am jetzigen Standort nicht weitergeführt werden. St. Lukas hat noch eine Übergangs-Betriebserlaubnis bis Ende 2027, deswegen ist ein Ersatzneubau notwendig. Nach intensiver Suche der Stadt sei lediglich ein Grundstück oberhalb der Realschu87le größenmäßig geeignet, um einen solchen Neubau zu erstellen.

Hier soll ein Ersatzneubau von St. Lukas gebaut werden, als modernes Seniorenzentrum mit stationärer Pflege mit Einzelzimmern und in Wohngruppen von max. 15 Pflegebedürftigen organisiert. Kurzzeitpflege, Tagespflege und Betreuten Wohnungen sollen dieses Angebot ergänzen. Außerdem wird ein dreizügiger Kindergarten auf diesem Grundstück integriert.

Die Keppler-Stiftung hat weiterhin zugesagt, die Betreuung der 52 betreuten Wohnungen in der Kirchheimer Straße auch nach dem Umzug von St. Lukas zu garantieren. Am Altstandort St. Lukas gibt es die Chance gemeinsam etwas zu entwickeln, um gut alt werden zu können. Dieser Workshop kann dazu Vorschläge erarbeiten, was in Zukunft dort sinnvoll sein könnte, um in Wernau gut alt zu werden.

Daneben im „Los 1“ mit 7500 qm Fläche entstehen 70 – 80 barrierefreie Wohnungen, davon 38 % mit einem auf 30 Jahre reduzierten Mietpreis. Es soll Miet- und Eigentumswohnungen in verschiedenen Größen geben, aber auch „Clusterwohnungen“, bei denen Menschen die Möglichkeit zu gemeinsamem Zusammenleben haben, wie auch eine Gästewohnung, die für Besucher angemietet werden kann. Ein eigener ambulanten Dienst wird auch mitgeplant. Baubeginn wird realistischerweise frühestens 2023 sein. Interessenten für eine Wohnung können sich gerne bei Bürgermeister Elbl melden, er wird sie dann über den Planungsstand auf dem Laufenden halten.

  

Die nächsten Termine des Workshops „Wohnen jetzt und in Zukunft“ sind:

3. Workshop: Mittwoch, 23. November 2022 von 15.30 Uhr – 17.30 Uhr im Quadrium zum Thema „Wohnformen im Alter“ Was braucht es in Wernau?

Schwerpunktmäßig wird das Konzept „Service-Wohnen im Alter“ von Peter Antfang, Keppler-Stiftung, vorgestellt.

4. Workshop: Montag, 28. November 2022 um 18 Uhr

Besichtigung einer Musterwohnung in Waiblingen, die mit modernsten technischen und digitalen Möglichkeiten ausgestattet ist, um in den eigenen Räumlichkeiten gut alt werden zu können. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

5. Workshop 14. Dezember 2022 um 18 Uhr im Quadrium.

Alina Ketter vom Pflegestützpunkt in Wendlingen wird diesen vorstellen, außerdem wird die Pflegedienstleitung der Katholischen Sozialstation Wernau anwesend sein.

Das Thema wird sein: „gut zu Hause alt werden“ - zukünftige Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten Versorgung

6. abschließender Workshop Mittwoch, 18. Januar 2023 um 18 Uhr im Quadrium

Weitere Interessenten sind eingeladen, dazuzukommen. Bitte melden Sie sich vorher an bei vera(@)sozialstation-wernau.de.

Text: Sabrina Göb

Workshop Kontakte und Begegnungen | Protokoll vom 8. November 2022

Workshop Kontakte und Begegnungen

Spannende Einblicke hat am Dienstag, 8. November 2022 Frau Heike Nägelein, Geschäftsführerin Malteser Kirchheim unter Teck, in ihre Arbeit gewährt.
Die Malteser in Kirchheimer haben bereits vor 20 Jahren damit begonnen, Ehrenamtliche dafür zu begeistern, ein vielfältiges ambulantes Unterstützungs- und Betreuungsangebot insbesondere für Seniorinnen und Senioren aufzubauen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops waren von der Vielzahl an Angeboten und Möglichkeiten begeistert. So berichtete Frau Nägelein beispielsweise von Tagestreffs, dem Cafè Malta, „Spiel, Spaß, Spannung“, Einkaufsfahrten, Besuchshunden, „Sorglos Begleitungen“ und Vielem mehr.

Sie erklärte, wie sie den jahrzehntelangen Aufbau dieser Angebote geleitet hat und gab wertvolle Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten. Wichtig hält sie auch die Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Ehrenamtlichen bei der Programmgestaltung, die sich dadurch stärker mit hrem Ehrenamt identifizieren.

Durch mitgebrachte Flyer, Bücher und Bildbände wurde der Eindruck über ihre Arbeit noch konkreter.

Frau Nägelein ging während ihrer Präsentation auf die Fragen aller Teilnehmenden ein und es wurden gemeinsam erste Ansätze und Vorstellungen, über die Umsetzung ähnlicher Angebote in Wernau gemacht.

Mit reichlich Ideen und konstruktiven Überlegungen endete dieser Workshop.

Im kommenden Workshop am 16. November 2022 wird dieser Abend nochmals aufgegriffen, weitere Schritte erarbeitet, sowie erste Ziele gesetzt.

 

Sind Sie interessiert? Dann können Sie gerne auch jetzt noch zu den Workshops hinzustoßen! Wir bitten hierfür um Anmeldung beiSabrina Göb, VERA Koordinatorin unter Telefon 07153 9282288 oder unter E-Mail: Goeb.Sabrina(@)sozialstation-wernau.de.

Text: Sabrina Göb

Workshop Kontakte und Begegnungen | Protokoll vom 16. November 2022

Workshop Kontakte und Begegnungen

Am Mittwoch, 16. November 2022 trafen sich die bürgerschaftlich engagierten Wernauerinnen und Wernauer erneut, um sich mit den Erkenntnissen und Ideen aus dem letzten Workshop sowie den neuen Impulsen, die an diesem Abend Frau Ost von SOFA (Sozialpsychiatrischer Dienst für alte Menschen) setzte, zu befassen.

Auch sie stellte ihre Arbeit und die Angebote von SOFA vor und gab Tipps zur Kontaktaufnahme von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen. Es wurde über nachbarschaftliche Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten diskutiert.

Im Anschluss an die sehr spannende Präsentation von Frau Ost arbeitete die Gruppe an möglichen Umsetzungsstrategien für neue Begegnungsstätten in Wernau.

Zum Einstieg in die Arbeit fragte Frau Göb alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was diese sich vom Workshop Kontakte und Begegnungen erwarten.

Geäußert wurde Folgendes:

  • Gute Gespräche unter den Wernauerinnen und Wernauer
  • Akzeptable/gute Wohnformen für das Alter
  • Gruppenaktivitäten
  • Erkenntnisse über die eigenen Möglichkeiten
  • Treffpunkt für Jung und Alt
  • Menschen in Altersarmut erreichen
  • Menschen aus der Isolation holen
  • Randgruppen integrieren
  • Räumlichkeiten im Zentrum der Stadt Wernau
  • Eine eigene Begegnungsgruppe gründen
  • Guter Informationsfluss für Einsame
  • Impulse für eine sinnvolle Nachnutzung von St. Lukas

Zunächst wurde mit Blick auf das Genannte, sowie auf die Bedürfnisse der Wernauerinnen und Wernauer 50+ und den Ergebnissen aus der Bürgerbefragung zusammen getragen was es bereits in Wernau an Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten gibt und was noch fehlt.

Im Rollenspiel mit Perspektivenwechsel wurden mögliche Stolpersteine auf dem Weg der Umsetzung deutlich, aber auch erste Ideen genannt, die beim nächsten Workshop vertieft werden sollen.

Dieser findet am 13.12.2022 um 18 Uhr im Quadrium statt.

Die Teilnehmerzahl war an diesem Abend beachtlich und der Workshop Kontakte und Begegnungen wuchs bisher an jedem Abend um weitere engagierte Wernauerinnen und Wernauer.

Sind Sie auch interessiert? Dann können Sie gerne auch jetzt noch zu dem Workshop hinzustoßen! Wir bitten hierfür um Anmeldung beiSabrina Göb, VERA Koordinatorin unter Tel. 07153 9282288 oder unter E-Mail: Goeb.Sabrina(@)sozialstation-wernau.de

Text: Sabrina Göb

Workshop Wohnen | Protokoll vom 23. November 2022

Workshop „Wohnen jetzt und in Zukunft“

Im Workshop 3 befassten sich die Teilnehmer am Mittwoch, 23. November 2022 mit dem Thema „Welche Wohnformen braucht es noch in Wernau?“

Im ersten Teil des Abends stellte Peter Antfang von der Keppler-Stiftung das Konzept „Wohnen plus“ als Weiterentwicklung des Konzepts „Betreutes Wohnen vor.

 

Betreutes Wohnen

Unter der vielen bekannten Wohnform „Betreutes Wohnen“ ist nur das reine seniorengerechte Wohnen zu sehen, verbunden mit einer Betreuungspauschale einschließlich eines Notrufs. Die suggerierte „Betreuung“ im Namen weckt Erwartungen, die mit der vereinbarten Betreuungspauschale nicht automatisch erfüllt sind. Die räumliche Nähe des Betreuten Wohnens zu einem Seniorenzentrum wie in Wernau bietet jedoch deutlich bessere Möglichkeiten und Absicherung.
Im Betreuten Wohnen können alle pflegerischen Leistungen von einem ambulanten Pflegedienst angefragt werden. Je nach Einstufung in einen Pflegegrad werden viele Leistungen von der Pflegeversicherung mitfinanziert, wie dies auch in der eigenen Häuslichkeit möglich ist.

 

Wohnen plus

ist eine Weiterentwicklung des Konzepts „Betreutes Wohnen“ und ist dieBrücke zwischen der ambulanten Versorgung und der vollstationären Pflegeversorgung und schließt an das Ziel an, das Ziel vernetzter Angebote und die Einbindung in den Sozialraum.

So viel Selbständigkeit wie möglich, nur so viel Hilfe und Unterstützung wie notwendig

Selbstgewählt und selbstbestimmt im Alter wohnen ist der Wunsch aller und kann mit Unterstützung der Pflegeversicherung in der Wohnform Wohnen plus realisiert werden.

Benötigte Dienstleistungen wie beispielsweise Körperpflege oder Hauswirtschaft oder Betreuung werden bei Bedarf durch einen ambulanten Pflegedienst termingesteuert dazu gebucht oder können durch Angehörige erledigt werden.

Grundlage für Wohnen plus ist neben der monatlichen Miete (oder Kauf) ein Dienstleistungsvertrag, der eine entsprechende Betreuungspauschale enthält, die neben der Grundbetreuung auch einen Notruf beinhaltet. Dabei sollte aber eine Betreuungskraft täglich einschließlich Wochenende einige Stunden vor Ort sein, um als Ansprechpartner und Verantwortlicher verlässlich kurzfristig entsprechend der Erfordernisse unterstützen, begleiten oder die notwendige Hilfe organisieren zu können.

Ziel von Wohnen plus ist es, einen weiteren Umzug ins Pflegeheim zu vermeiden. Dieser ist nur dann nötig, wenn ungeplante oder nächtliche Unterstützung durch einen ambulanten Dienst notwendig sind oder die dementielle Erkrankung die Wohnform nicht mehr verantwortbar sein lässt.

Im zweiten Teil des Workshops wurden aus den Rückmeldungen der Bürgerbefragung und den Anregungen der früheren Workshops diejenigen Wohnformen zusammengetragen, die über die jetzt schon bestehenden oder geplanten Wohnformen für Senioren hinausgehen. Die Diskussion über die Wohnformen Demenz-WG und Senioren-WG konnte aus zeitlichen Gründen an diesem Abend nicht weitergeführt werden und müssen zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer in den Blick genommen werden.

Text: Sabrina Göb

Workshop Besichtigung Musterwohnung | Protokoll vom 28. November 2022

Besuch einer Musterwohnung der Baugenossenschaft GSW in Waiblingen am Montag, 28. November 2022

Die Begehung einer seniorengerechten Musterwohnung modernster Art in Waiblingen war sehr aufschlussreich und inspirierend auf die vielfältigen Möglichkeiten der Ausstattung einer Wohnung für beeinträchtigte Personen.

Die fachliche Bezeichnung lautet dafür „AAL Alltagsunterstützende Assistenz-Lösungen“.

Grundlage dafür ist ein gut funktionierendes Internet/WLAN und umfasst unter anderem Dinge wie Sprachsteuerung, Präsenz- und Bewegungsmelder, Notruf, Sicherungssysteme bei Sturz usw.

Als sehr positiv gesehen wurde von den Teilnehmern die Aussage von Frau Eberhardt, Gerontologin, Bereichsleitung Forschung und Entwicklung der GSW, dass die GSW Handwerker-Innungen vor Ort schult, zuletzt die Handwerker-Innung für den Kreis Esslingen. Der große Vorteil darin ist, dass Handwerker gezielt bei einer häuslichen Umgestaltung oder im Neubau beraten können und dieses auch entsprechend umsetzen können.

So kann für jede Person, die diese Leistungen benötigt, die richtige Assistenz-Lösung gefunden und eingebaut werden und vorausschauend bei einem Umbau schon die entsprechenden Vorrichtungen eingebaut werden. Das Wichtigste daran ist, dass die Betroffenen mit entsprechender Anleitung die Lösungen nutzen können und nutzen. Ziel ist es, Betroffenen vor allem Sicherheit zu geben sowie Betreuer, Angehörige und Pflegende zu entlasten.

Nur so kann dem Wunsch entsprochen werden, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben.

  

Nächster Workshop am 14. Dezember 2022 um 18 Uhr im Quadrium

„Möglichkeiten und Grenzen ambulanter Betreuung in der Häuslichkeit - Wie erreichen wir es gemeinsam, dass viele in Wernau zu Hause in der eigenen Häuslichkeit gut alt werden können“

Als Referenten und Diskussionsteilnehmer sind eingeladen:
Alina Ketterer vom Pflegestützpunkt des Landkreises Esslingen
Katrin Baumann-Ramsch, Pflegedienstleitung der Katholischen Sozialstation Wernau

Herzliche Einladung dazu an alle, die bisher noch nicht dabei waren!

Text: Sabrina Göb

Workshop Kontakte und Begegnungen | Protokoll vom 13. Dezember 2022

„Gut alt werden in Wernau – starkes Ehrenamt für alle!“

Bericht aus dem Workshop Kontakte und Begegnungen am Dienstag, 13.12.2022

Zum letzten Workshop in dieser Runde trafen sich am Dienstag, den 13.12.2022 wieder zahlreiche engagierte Wernauerinnen und Wernauer im Quadrium, um gemeinsam an der Umsetzung neuer Begegnungsstätten in Wernau zu arbeiten. Frau Barbara Decker vom Kirchheimer Quartier „Wir Rauner“ hat aus ihrem Arbeitsalltag berichtet und stellte zahlreiche Kontakt- und Begegnungsangebote vor, welche die Quartiersbewohner und Bewohnerinnen dort nutzen können. Sie berichtete vom Zeitraum der Gründung, welchen sie bereits begleitet hat, von den verschiedensten Angeboten, die stets wachsen, bis hin zu den Schwierigkeiten in der Covidzeit. Während der Präsentation hat Frau Decker viele Fragen der engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet. So wurde zum Beispiel gefragt, wie die Finanzierung des Quartiersangebots geregelt ist, ob es eine hauptamtliche Person zur Koordination braucht und wie viele bürgerschaftlich Engagierte nötig sind, um so eine Angebotsvielfalt zu gewährleisten. Es wurden Transferüberlegungen für Wernau gemacht und weitere mögliche, nächste Schritte geplant.
Im Anschluss an den äußerst informativen Beitrag von Frau Decker machte sich die Gruppe auf den Weg ins alte Rathaus. In den Räumlichkeiten des schwäbischen Albvereins wurden die Umsetzungsideen konkretisiert. Frau Feucht, welche die Vorsitzende des schwäbischen Albvereins ist, möchte sich auch zukünftig für neue Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten in Wernau engagieren und bot eine kostenfreie Nutzung der Räumlichkeiten an. Hier könnten in Zukunft erste Angebote realisiert werden.

Zurück im Quadrium gab es abschließend ein „Blitzlicht“, in welchem Frau Göb erfragte, was den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut gefallen oder gar nicht gefallen hat, beim gemeinsamen Arbeiten an den Workshopabenden.

Folgendes wurde zu der Frage “das hat mir gefallen“ genannt:

  • Alles
  • Gemeinsame Diskussionen
  • Die Referenten
  • Die Tatsache, dass so etwas stattfindet
  • Der Vortrag von Frau Decker
  • Erweiterung des Blickfeldes
  • Vorstellungen sind greifbar geworden
  • Konstruktive Ideen
  • Die Bereitschaft der Engagierten
  • Die rege Beteiligung
  • Die „gute Mischung“ der engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Zur Fragestellung „das hat mir nicht gefallen“ gab es keine Wortmeldungen.

Um das Erarbeitete gut auf den Weg zu bringen, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit, sich mit ihrer Zeit, Erfahrung und ihren Fähigkeiten einzubringen und es gibt schon konkrete Umsetzungsideen von Angeboten, die entstehen sollen:

  • Gedächtnistraining, Spieletreff, Lese-/Literaturtreff.

Nach dem Blitzlicht und der Reflexionsrunde verabschiedete sich Frau Göb von allen Engagierten und bedankte sich für die rege Beteiligung und den sehr konstruktiven Ablauf der Workshops „Kontakte und Begegnungen“.

 

Am 18.01.2023, 18 Uhr im Quadrium, findet ein finaler Workshopabend statt, an welchem sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Workshops gemeinsam treffen.

 

Sind Sie auch interessiert? Dann können Sie gerne auch jetzt noch hinzustoßen! Wir bitten hierfür um Anmeldung beiSabrina Göb, VERA Koordinatorin
unter Tel. 07153 9282288 oder unter E-Mail: Goeb.Sabrina(@)sozialstation-wernau.de

Text: Sabrina Göb

Workshop Wohnen | Protokoll vom 14. Dezember 2022

Workshop „Gut alt werden zu Hause – Wohnen jetzt und in der Zukunft“

Der 5. Workshop von „Wohnen jetzt und in Zukunft“ des Bürgerbeteiligungsprozesses „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“  am 14.12.2022 stand unter dem Thema „Gut alt werden zu Hause!“.

Die erste Moderatorin des Abends, Frau Alina Ketterer, ist die für Wernau zuständige Mitarbeiterin des Pflegestützpunktes des Landkreises. Sie hat ihren Dienstsitz in Wendlingen, kommt aber nach Absprache gerne nach Wernau und nach Hause.

Frau Ketterer ist mit einer Präsentation sehr detailliert auf die Aufgaben des Pflegestützpunktes, auf alle Fragen rund um die häusliche Betreuung und Pflege bis hin zu Anträgen bei der Kranken- und Pflegekasse und vieles weitere eingegangen.
Die kostenlose Beratung kann telefonisch und ganz wichtig direkt vor Ort kostenfrei in den Haushalten stattfinden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren äußerst überrascht über diese Art der Unterstützung. Obwohl der Hinweis zum Pflegestützpunkt des Landkreises jede Woche im Wernauer Anzeiger erscheint, waren sich viele über die Breite des Angebotes nicht bewusst.

Aus dem Vortrag von Frau Ketterer konnten die Teilnehmenden mitnehmen, dass der Pflegestützpunkt in Bezug auf ausführliche Beratung und Unterstützung den Sozialdiensten der Pflegeheime und den Pflegediensten sehr viel Arbeit abnehmen kann und als erster Schritt genutzt werden sollte.

Ergänzt wurde der Beitrag von Frau Katrin Baumann-Ramsch, Pflegedienstleitung der Sozialstation Wernau. Frau Baumann-Ramsch hat den Teilnehmenden einen detaillierten Einblick in das Thema häuslicher Pflegedienst gegeben. Neben den Leistungen für die Pflege, können auch Leistungen wie Haushaltshilfe (putzen, kochen etc.) oder auch Betreuung durch die Organisierte Nachbarschaftshilfe erbracht werden. Ein Besuch der Tagespflege kann zusätzlich erfolgen und wird durch die Pflegekasse gut unterstützt. Je nach Pflegegrad und Pflege- und Unterstützungsbedarf wird ein gewisser Teil durch die Sachleistungen der Pflegekasse übernommen. Bei steigender Pflegebedürftigkeit steigt auch der Eigenanteil.

Am Schluss der lebhaften Diskussion hatte Frau Baumann-Ramsch die Teilnehmenden für einen langen Moment sprachlos gemacht, nicht nur wegen der monatlichen Kosten des Pflegeheimes (Gesamtkosten und Eigenanteile), sondern auch im Hinblick auf die kommende Zahl der pflegebedürftigen Menschen bis 2035 und der dazu fehlenden Pflegekräfte.

Das Fazit dieses Workshops war ganz klar bei allen Teilnehmenden:

So lange es mit der erforderlichen Unterstützung (mit Hilfsmitteln, Pflegedienst, Organisierte Nachbarschaftshilfe und Angehörige) zu Hause in den eigenen vier Wänden möglich gemacht werden kann, ist eine Versorgung in der eigenen Häuslichkeit einem Einzug ins Pflegeheim vorzuziehen.

Dieser Abend war für alle Teilnehmer sehr informativ und aufschlussreich.

 

Der Abschluss der Workshops zum Thema „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“ findet am 18. Januar 2023 um 18:00 Uhr im Quadrium statt. Hierzu sind alle Wernauerinnen und Wernauer herzlich eingeladen.

Workshop Wohnen | Protokoll vom 18. Januar 2023

„Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“

Am Mittwoch, 18. Januar 2023 trafen sich die bürgerschaftlich engagierten Wernauerinnen und Wernauer nun zum Finale der Workshops aus der Bürgerbeteiligung „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“

Zusätzlich zu den Personen, die sich konstruktiv in den vergangenen Workshops eingebracht haben, kamen noch weiterer interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung.

Bürgermeister Armin Elbl begrüßte alle Gäste und gab einen kurzen Rückblick auf die bisherige Laufzeit des Projektes.

Via Powerpoint präsentierte Manfred Kurz von der Sozialstation Wernau die Vorgehensweise, die Ergebnisse und das Fazit aus den vergangenen Monaten.

Konkrete Einblicke in die einzelnen Workshopinhalte gaben die Engagierten, Frau Zabukovec und Frau Härer, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Frau Göb, die VERA-Koordinatorin, bedankte sich bei Herrn Elbl für seinen Einsatz und die Teilnahme an allen Workshopabenden und bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Das gemeinsam Erarbeitete soll nun in die Tat umgesetzt werden und so wird ein erster Treff für die Menschen 50+ schon bald in den Räumlichkeiten des schwäbischen Albvereins im alten Rathaus angeboten werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig, dass es für weitere Angebote bezüglich Kontakte und Begegnungen in Wernau eine hauptamtliche Koordinationsstelle benötigt, um eine verstetigte und wachsende Angebotsvielfalt zu gewährleisten.

Es werden noch zwei weitere Treffen stattfinden, um die Ergebnisse zu konkretisieren und das Miteinander zu festigen. Dann soll das Erarbeitete dem Gemeinderat, der Öffentlichkeit und der Presse in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Workshop „Begegnungen und Kontakte“ | Protokoll vom 16. März 2023

Am Donnerstag, 16. März 2023 trafen sich die bürgerschaftlich engagierten Wernauerinnen und Wernauer erneut zum Workshop aus der Bürgerbeteiligung „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“ Ihre Intention ist es, Zukunftskonzepte für eine gute Lebensqualität im Alter zu erarbeiten. Dieses Mal ging es um die Themen „Wohnen – Jetzt und in Zukunft“ sowie „Begegnungen und Kontakte“.

Zu Beginn des Abends begrüßte Frau Göb die Teilnehmenden und bedankte sich für ihre zahlreiche und rege Teilnahme an den vorangegangen Workshopabenden.
Frau Göb präsentierte die Erwartungen an den Workshop „Begegnungen & Kontakte“, die zu Anfang der Workshopreihe durch die Teilnehmenden visualisiert wurden.

Darunter finden sich Erwartungen wie: akzeptable und gute Wohnformen fürs Alter, gute Unterhaltungen der Wernauer, Gruppenaktivitäten, Räumlichkeiten in der Stadtmitte, eine eigene Gruppe anbieten und die Aufklärung, welche Möglichkeiten es für Begegnungen und Kontakte bereits geben würde.

Letztendlich stellten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest, alle aufgeführten Punkte konnten im Laufe der Workshopreihe zu großen Teilen erarbeitet und beantwortet und die Erwartungen der Teilnehmenden somit erfüllt werden.

Wöchentlicher „Offener Treff“ immer mittwochs ab dem 3. Mai

Ab Mittwoch 3. Mai 2023 soll wöchentlich, zunächst immer Mittwochnachmittag ein „Offener Treff“ für alle interessierten Wernauerinnen und Wernauer stattfinden. Dieser soll zu Beginn zum gemeinsamen Austausch, ohne großes Programm anlaufen. Möglicherweise kann im weiteren Verlauf auch über ein Frühstück am Vormittag nachgedacht werden. Dieser „Offene Treff“ soll zu gegebener Zeit im Wernauer Anzeiger, durch Handblätter sowie Mundpropaganda beworben werden. Frau Göb hofft dabei auf das Engagement der Teilnehmenden und betont, dass dieser „Offene Treff“ nur langfristig stattfinden kann, wenn er größtenteils bürgerschaftlich getragen wird. Sie steht den Teilnehmenden jedoch als Koordinatorin gerne begleitend und unterstützend zur Seite.
Die Räumlichkeiten des Schwäbischen Albvereines im Alten Rathaus wurden dabei als besonders geeignet angesehen, da sich diese in der Stadtmitte befinden, einen neutralen Charakter hätten und barrierefrei zu erreichen sind. Die Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Behr, hat zudem angeboten, die Stadtbücherei für diesen Zweck ebenfalls kostenfrei und außerhalb der Öffnungszeiten zu nutzen.

Räume für Jung und Alt sollen die Kommunikation fördern

Die Erwartungen der Workshopteilnehmer sind, langfristig einen Treffpunkt für Jung und Alt einzurichten, der Menschen in den Randgruppen erreichen sowie Menschen aus der Altersarmut und Isolation herausholen soll. In diesem Zusammenhang kam bei den Workshopteilnehmenden die Nachnutzung des Grundstücks/Altstandorts St. Lukas ins Spiel. Dieser Standort könnte als dauerhafter Treffpunkt für den „Offenen Treff“ nach der Nutzung der Räumlichkeiten im Alten Rathaus fungieren. Bisher ist jedoch noch unklar, ob der Altstandort saniert oder das Grundstück neu bebaut wird. Als Ideen für den Altstandort werden im weiteren Verlauf folgende Ideen genannt. Die Teilnehmenden wünschen sich Räume für Jung und Alt. Erfreulich wäre eine kleine Grünfläche mit Bänken, die zum Verweilen einlädt. Als Verbindungselement zwischen Jung und Alt könnten ein paar Tiere, wie Hühner oder Kaninchen angeschafft werden. Wichtig wäre zudem ein großer unterteilbarer Raum oder zwei kleinere Räume. Auch eine Küche, behindertengerechte Sanitäranlagen und Büromöglichkeiten für die hauptamtliche Koordinatorin wären unabdingbar.
Möglicherweise könnten auf dem Grundstück eine ambulant betreute Wohnanlage, Wohnräume für Pflegekräfte oder Räumlichkeiten zur Tagespflege, zu Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt, ähnlich einer Wohnung, entstehen. Zudem könnten dort auch tagesstrukturierende Angebote für Demenzkranke angeboten werden.
Als gut funktionierendes Beispiel könne man das Quartier „wirRauner“ in Kirchheim, möglicherweise auch gemeinsam mit den Gemeinderäten, besuchen.

Zunächst möchte man das Projekt „Offener Treff“ anlaufen lassen. Darauf aufbauend könnten dann auch weitere Projekte wie Menschen aus der Armut holen, die Integration von Flüchtlingen und Behinderten, Nachbarschaftskarten, Reise- bzw. Ausflugsangebote und viel mehr ins Rollen gebracht werden. Zu Anfang möchte man sich jedoch auf einen guten Start des „Offenen Treffs“ konzentrieren.

Idee ist, die Workshopgruppe im weiteren Verlauf in ein Begleitgremium wie einen „Stadtseniorenrat“ übergehen zu lassen

Vorerst benötige es jedoch aus der Sicht der Teilnehmenden noch keine festen Strukturen. Alle weiteren Infos zum ersten „Offenen Treff“ am 3. Mai werden zu gegebener Zeit im Wernauer Anzeiger folgen. Dieses weitere Treffen soll stattfinden, um die Ergebnisse zu konkretisieren und das Miteinander zu festigen. Anschließend soll das Erarbeitete dem Gemeinderat, der Öffentlichkeit und der Presse in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Text: Anja Scheurenbrand | Foto: Stadt Wernau

Workshop „Wohnen – Jetzt und in Zukunft“ | Protokoll vom 19. April 2023

Das Thema „Wohnen – Jetzt und in Zukunft“ stand dieses Mal auf der Agenda

Am Mittwoch, 19. April 2023 trafen sich die bürgerschaftlich engagierten Wernauerinnen und Wernauer erneut zum Workshop aus der Bürgerbeteiligung „Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“ Ihre Intention ist es, Zukunftskonzepte für eine gute Lebensqualität im Alter zu erarbeiten.  Im Abschlussworkshop ging es nochmal um das Thema „Wohnen – Jetzt und in Zukunft“.

Zu Beginn des Abends begrüßte Manfred Kurz, der Geschäftsführer der katholischen Sozialstation Wernau, die Teilnehmenden und bedankte sich für ihre zahlreiche und rege Teilnahme an den vorangegangenen Workshopabenden. Zunächst präsentierte Manfred Kurz nochmals die Ergebnisse aus der Wernau-weiten Umfrage und dem darauf aufgebauten Bürgerbeteiligungsprozess.

Die Bürgerinnen und Bürger Wernaus fühlen sich hier wohl - dies gilt es zu erhalten und zu verbessern

Viele der Wernauer Bürgerinnen und Bürger wollen in zunehmendem Alter mit fremder Hilfe zu Hause bleiben solange es geht und sind offen für technische Möglichkeiten. Freunde und Verwandte wollen sie, wenn möglich, nicht belasten.

Die Bürgerinnen und Bürger sind offen für neue Wohnformen wie eine Wohnanlage mit Servicewohnen, betreutem Wohnen oder eine separate Wohnung mit ambulanter Versorgung – in ein Seniorenzentrum möchten sie nur sehr ungern umziehen.

Zu Beginn der Workshopreihe kristallisierten sich folgende Wünsche heraus, darunter beispielsweise: zentrumsnahes Wohnen, Informationen zu akzeptablen und guten Wohnformen fürs Alter, Begegnungsstätten sowie keine allzu dichte Bebauung, damit noch genügend Platz für Grünflächen bleibt.

Letztendlich stellten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest, alle aufgeführten Punkte konnten im Laufe der Workshopreihe zu großen Teilen erarbeitet und beantwortet und die Erwartungen der Teilnehmenden somit erfüllt werden.

„Braucht es sonst noch etwas, um zu Hause gut alt zu werden?“, fragt Manfred Kurz.

Diese Frage wurde während des Abschlussworkshops nochmals thematisiert. Es sollte Anreize und Informationsmöglichkeiten geben, um bei einem Umbau vorausschauend seniorengerecht zu planen. Möglicherweise könne man hier auch die Handwerker und Baufirmen vor Ort sensibilisieren, die bei einem Umbau direkt auf seniorengerechtere Möglichkeiten verweisen könnten.

Auch die Pflegestützpunkte und deren Funktion sowie zahlreiche weitere etablierte Beratungsinstitutionen wurden während der Workshopreihe vorgestellt. Es müsse jedoch für alle Wernauer Bürgerinnen und Bürger deutlicher werden, dass sich hinter dem Namen ein sehr hilfreiches, neutrales und kostenloses Beratungsangebot zu Themen rund um die Pflege verbirgt.

Zudem könne vermehrt auf Praktika im Pflegebereich aufmerksam gemacht werden, um spannende Einblicke in den Berufsalltag der Pflegekräfte zu gewähren. Hierfür könne man verstärkt in Kontakt mit Schulen und Kirchen treten.


Das Los 1 auf dem Katzenstein wird eine breite Palette an barrierefreien und altersgerechten Wohnformen anbieten

Zum Thema vollstationäre Pflege und betreutes Wohnen zeigten sich einige Wünsche, darunter beispielsweise, betreutes Wohnen, ambulant betreute Wohngemeinschaften (bürgerschaftlich getragen oder trägergestützt), Betreuungsgruppen, Mehrgenerationen-Wohnen und viel mehr.

Vieles davon kann, laut Bürgermeister Armin Elbl, durch das neue Seniorenzentrum am Katzenstein und das unmittelbar daneben liegende Los 1 in Adlerstraße Ost abgedeckt werden, in denen es eine breite Palette an barrierefreien und unterstützenden Wohnformen geben soll.

Am Altstandort St. Lukas wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger einen Treffpunkt für Jung und Alt.

Zu einem späteren Zeitpunkt könnte aus „St. Lukas Alt“ möglicherweise in ein „Haus der Generationen“ werden, völlig unabhängig davon, ob der Altbau bestehen bleibt, oder ein neues Gebäude errichtet wird.


„Das Thema Demenz ist vor allem bei jüngeren Betroffenen immer noch ein Tabu-Thema“, merkt Manfred Kurz an.

Dem soll durch eine Demenz-Kampagne, unterstützt durch die Alzheimergesellschaft, entgegengewirkt werden. Vorstellbar sind hier Schulungen für den Umgang mit Demenzerkrankten beispielsweise für Bankmitarbeitende, Apotheken, Angehörige und viele mehr. Auch wären Demenz-Wohngemeinschaften sowie eine Angehörigen-Gruppe denkbar und zu befürworten.

Am 22.05.2023 soll das Erarbeitete dem Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung präsentiert werden. Eine Veranstaltung für Presse und Öffentlichkeit folgt zu einem etwas späteren Zeitpunkt und wird noch bekanntgegeben.

Text | Foto: Anna Malik

Wenau beschreitet neue Wege | Abschlussveranstaltung des Bürgerbeteiligungsverfahrens am 22. Mai 2023

„Gut alt werden in Wernau – Starkes Ehrenamt für alle!“

So lautet der Titel des Bürgerbeteiligungsprojektes, welches seit November 2021 in Wernau läuft.

Das Projekt wurde durch die Stadt Wernau beim Land Baden-Württemberg beantragt und in das Förderprogramm „Quartiersimpulse, Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ aufgenommen. Die Stadt Wernau führt dieses Projekt zusammen mit VERA – vernetzt und aktiv im Alter durch.

Am 14. Juni 2023 wurden in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung die Ergebnisse aus den insgesamt 13 Workshops, sowie die dadurch entstandenen Handlungsempfehlungen, durch die Projektverantwortlichen und zwei Ehrenamtliche aus den Workshops der Wernauer Bürgerschaft vorgestellt.

Hier finden Sie den Link für die Ergebnisse der Abschluss-Präsentation > 

In einer Fragebogenaktion im Mai 2022 wurden die Bedarfe der Wernauerinnen und Wernauer ermittelt und eine Vielzahl an Themen für die Workshops angeboten. Aus diesen Themen wählten die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmen 2 Themen aus. Diese waren „Wohnen – jetzt und in der Zukunft“ und „Kontakte und Begegnungen“.

Das stete Ziel der Arbeit in diesen beiden Workshops war es, eine Gemeinwesenverbundenheit zu schaffen, in der Menschen aus Wernau Spaß am Mitmachen haben, um differenzierte Angebote zum Thema „Gut alt werden in Wernau“ zu entwickeln. Zahlreiche engagierte Wernauerinnen und Wernauer haben sich über Monate hinweg intensiv in die Workshops eingebracht und gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen für den Gemeinderat entwickelt. Es konnten bereits erste Maßnahmen umgesetzt werden, so trifft sich der, aus dem Workshop „Kontakte und Begegnungen“ entstandene, offene Treff jeden Mittwochnachmittag bereits und bietet eine Bereicherung für die Wernauer Bürgerinnen und Bürger.

Am 22. Mai 2023 haben die Projektverantwortlichen die Ergebnisse und die daraus resultierenden, konkreten Handlungsempfehlungen dem Gemeinderat vorgestellt, welcher am 24.Juli 2023 in einer öffentlichen Sitzung seinen Beschluss hierüber fassen wird.

Durch das hohe Engagement der Workshopteilnehmer konnten Meilensteine gesetzt werden.

Eine Wernauerin fand am vergangenen Mittwochabend treffende Worte: „Eigentlich ist die Bezeichnung Abschlussveranstaltung völlig falsch, denn es ist ja heute ein Auftakt. Jetzt kann es richtig los gehen. Getreu dem Motto „Auf die Plätze, fertig, los!“

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